Partikelfilter finden nicht nur in Fahrzeugen zur Reduzierung der im Abgas
vom Dieselmotoren vorhandenen Partikel
Anwendung, sondern auch in der Industrie und im Handwerk sind sie gerade im
Bereich des Atemschutzes nicht mehr
weg zu denken.
Die Filter gibt
es in drei verschiedenen Klassen (P1, P2, P3) für verschiedene
Partikel-Konzentrationen.
Neben den Gasfiltern werden
sie in folgenden Masken- und Filterausführungen
eingesetzt:
Einwegmasken werden
nach Gebrauch oder wenn der Filter erschöpft ist,
entsorgt.
Es handelt sich dabei um Maske und Filter in einem. Sie sind leicht und komfortabel
und sehr hygienisch,
jedoch nicht für gasförmige Schadstoffe geeignet.
Halbmasken bedecken
die Mund- und Nasenpartie und werden meist aus Silikon oder Kautschuk gefertigt.
An dieser werden dann Filterpatronen befestigt. Diese Masken sind auch für
gasförmige Stoffe geeignet und
relativ preisgünstig im Betrieb.
Vollmasken umschließen das komplette Gesicht, von der Mund- und Nasenpartie über
den Augenbereich.
Sie bietet noch bessere Dichtigkeit und wird vor allem bei schwerem Atemschutz,
hoch toxischen oder
hoch infektiösen Stoffen eingesetzt.
Kopfhauben werden
komplett über den Kopf gezogen und werden durch einen
Schlauch mit einem separaten Gebläse,
das die Atemluft durch Filter saugt und in das Kopfteil freigibt, verbunden.
Durch den Überdruck kann kein
Schadstoff eindringen und es gibt keinen Atemwiderstand.