Der O-Ring
Aufgrund seiner Form wirkt ein O-Ring als doppeltes Dichtelement. Durch die Pressung des O-Rings beim Einbau kommt die Anfangsdichtheit zustande. Die Gesamtdichtpressung ergibt sich schließlich aus der Überlagerung der Einbaupressung und dem bis zum Maximum steigenden Systemdruck.
Der O-Ring findet in vielen Bereichen Anwendung, unter anderem im Automobil- oder Maschinenbau. Sie sind in praktisch jedem Beriech der Industrie zu finden, z.B. in jedem Haushalt (Wasserhahn).
O-Ringe werden üblicherweise in verschiedenen Standardgrößen gefertigt. Hierbei sind Schnurdurchmesser (Durchmesser des runden Querschnitts) von 0,35 mm für sehr filigrane Anwendungen bis zu 40 mm oder mehr möglich.
Es gibt O-Ringe in sehr vielen verschiedenen Materialien. Dies ist notwendig, um sich der jeweiligen Situation anzupassen. Oft müssen sie beständig gegen verschiedene chemische Substanzen sein.
Am häufigsten werden folgende Materialien verwendet:
- NBR: Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
- FPM: Fluorkautschuk
- EPDM: Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
In unserer Kategorie „Dichtmaterial“ finden Sie u.a. O-Ringe in vielen verschiedenen Größen, Schnurstärken und Materialien. Einzelne O-Ringe, umfangreiche Sets und sogar O-Ringe zum selber bauen, bieten wir Ihnen hier an.