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Gummischläuche

Gummischläuche für den Einsatz mit Druckluft, Wasser, Chemikalien, Autogen-, Dampf-, Lebensmittel

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Gummischläuche: Die pure Durchleitungsvielfalt aus Kautschuk

Wegen der zahlreichen Möglichkeiten, die Materialzusammensetzung von Gummi zu variieren, sind Gummischläuche sehr vielfältig einsetzbar. Biegsamkeit, Festigkeit und Resistenz gegen Durchleitungsstoffe und äußere Einflüsse sind dabei wichtige Variablen.

Als Ursprungsland des Gummis gilt Ägypten, wo der Pflanzensaft schon frühzeitig gewonnen wurde. Dieser besteht zu einem großen Teil aus Latex und einigen wasserlöslichen Stoffen. Beim Trocknen des Saftes entstehen durch Polymerisation plastisch-elastische Feststoffe. Heutzutage befinden sich die wichtigsten Produktionsländer von Naturkautschuk in Südostasien, allerdings wird mittlerweile der überwiegende Bedarf durch synthetisch hergestellten Kautschuk gedeckt. Er besteht meist aus Styrol und Butadien. Weitere für die Herstellung gebräuchliche Grundstoffe sind Styrol Acrylat, Rein Acrylat und Venylacetat.

Technisch betrachtet wird Gummi als Vulkanisat von Natur- und Synthetikkautschuk bezeichnet.

Der industriell gefertigte Feststoff Gummi ist grundsätzlich vulkanisiert und enthält somit immer Schwefel in unterschiedlichen Anteilen, die letztlich über die Härte des Gummis entscheiden. Bei einem Schwefelanteil von 4 bis 5 % gilt Gummi als weich, bei 25 bis 30 % als hart. Das Hinzufügen von Zusatzstoffen wie organischen Lösemitteln, Vulkanisationsbeschleunigern und -verzögerern, Farbstoffen, Füllstoffen und Antioxidantien dient einer Verbesserung der Haltbarkeit und Verarbeitungsmöglichkeit von industriellem Kautschuk. Ein Großteil des industriell hergestellten Gummis geht in die Reifenherstellung, deren Abfallprodukte in recycelter Form wiederum Verwendung bei der Herstellung von anderen Gummiartikeln finden.

Gummischläuche kommen in zahlreichen Anwendungsgebieten zum Einsatz, so

  • als Isolierung für elektrische Leitungen
  • bei Sanitärarmaturen
  • bei Sanitärarmaturen
  • bei Betonpumpen
  • bei Gasanlagen
  • bei Schüttguttransporten
  • bei der Feuerwehr
  • als Gartenschlauch

Andere Materialien wie Metalle oder Naturfasern können zudem bei unterschiedlichen Schlauchbestandteilen integriert werden ohne die Eigenschaft als Gummischlauch zu verändern.

Als Standardgummischlauch ist gewiss der Wasserschlauch am geläufigsten wie er bei der Gartenarbeit benutzt wird. Darüber hinaus werden auch Chemie- und Brenngasschläuche aus Gummi gefertigt so etwa als Benzinschlauch. Sie verwenden entsprechend den zu transportierenden Stoffen spezielle Gummimischungen insbesondere für die Schlauchinnenschicht (Seele), die bessere Beständigkeit gegen Chemikalien und höhere Temperaturen sicherstellen. Ähnliches gilt auch für Dampfschläuche aus Gummi, die eine hohe Resistenz gegen Säuren und Laugen erfordern.

Beim Sandstrahlen werden Gummischläuche mit sehr dicker Wandstärke und verstärktem Gewebe verwendet. Druckluftschläuche sind ähnlich aufgebaut, benötigen aber meist eine geringere Wandstärke und sind für sehr hohe Drücke ausgelegt.