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Spanngurte und Zurrgurte - einteilig

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einteilige Spanngurte und Zurrgurte, für Zugkräfte von 200 bis 5000 daN
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Spanngurte & Zurrgurte für die perfekte Ladungssicherung

Spanngurte, auch Zurrgurte genannt, dienen dazu, Ladungen beim Transport sachgerecht und sicher zu befestigen und sind somit alltäglicher Begleiter von Speditionen und Logistikunternehmen. Aber auch für den privaten Gebrauch sind sie die perfekte Lösung zur Ladungssicherung.

Zurrgurte bzw. Spanngurte sind gewobenen Bänder zum Festzurren und Befestigungen mit einer Spannvorrichtung. Sie zeichnen sich dabei durch eine einfache und flexible Handhabung aus.

Die Verschiedenen Gurtarten

Es gibt unterschiedliche Gurtarten für das Fixieren von Gegenständen:

  • Spanngurte bzw. Zurrgurte
  • Hebegurte bzw. Hebebänder
  • Rundschlingen

Spanngurt und Zurrgurt

Es gibt einteilige und zweiteilige Zurrgurte. Eine Ratsche oder ein Klemmschloss dient zum Aufbau der Spannung. Einfache Spanngurte werden zum Beispiel zur Umreifung von Gütern für den Transport auf Handhubwagen oder Palettenhubwagen eingesetzt. Auf die Eigenschaften von Spanngurten wird in den folgenden Themen noch weiter eingegangen.

Hebegurte / Hebebänder

Das Hebeband bzw. der Hebegurt kann alternativ zu Handseilwinden, Kettenzügen oder ähnlichen Hebegeräten eingesetzt werden. Dank ihres hochfesten Materials kann die Nenntragfähigkeit bis zu 8 Tonnen betragen und haben ihren Vorteil vor allem in ihrem geringen Gewicht.

Rundschlingen

Rundschlingen kommen vor allem beim Heben von Lasten ohne feste Anschlagpunkte zum Einsatz und sind eine Alternative zu Seil- und Kettengehängen.

Das Spanngurt und Zurrgurt Material

Spanngurte bestehen in der Regel aus Baumwolle, Polyester, Nylon oder Polypropylen. Die Wahl des Materials hängt maßgeblich von der Verwendung des Zurrgurtes ab. Gurte aus robustem Polyester eignen sich für die Fixierung sehr schwerer Ladungen, spezielle Gurte für Klettern beispielsweise bestehen überwiegend aus Nylon.

Die Spanngurte werden vorgereckt, um die Dehnung im Gebrauch zu minimieren. Weiterhin werden sie imprägniert, um sie widerstandsfähiger gegen Verunreinigungen zu machen und ihre Oberfläche zu verdichten.

Das Material vom Spanngurt lässt sich anhand seiner Etikettierung ablesen:

  • grünes Etikett: Polyamid
  • blaues Etikett: Polyester
  • braunes Etikett: Polypropylen
  • weißes Etikett: sonstige Materialien

Das Spannelement oder Verbindungselement (auch Beschlag oder Beschlagverschluss genannt) ist üblicherweise aus Metall oder Plastik gefertigt. Es wird mit speziellen Sicherheitsnähten an den Gurt genäht. An der Verbindungsstelle befindet sich auch das Etikett mit den aufgedruckten Prüfmerkmalen, die das Material, die Reißfestigkeit und die Prüfnorm angeben.

Spanngurt Arten und Modelle

Je nach zu transportierender Ladung und wie sie zu fixieren ist, muss der Spanngurt entsprechende Kriterien erfüllen. Die Zurrgurte unterscheiden sich in ihren Eigenschaften wie folgt:

  • Länge
  • Breite
  • Spannkraft
  • Belastung
  • Beschläge

Gängige Gurtbreiten sind 25, 35, 50 und 75 mm mit Reißfestigkeiten zwischen 250 und 10.000 daN (1 DekaNewton = 10 Newton). Die Breite der Spanngurte entscheidet dabei über die Belastbarkeit der Gurte. Dabei wird die maximale Zugkraft in LC (Lashing Capacity – maximale Zugbelastung) angegeben. Dieser Wert darf nicht überschritten werden. Höhere Belastungen sind durch Zurrketten realisierbar.

Zur leichtesten Kategorie zählen Zurrgurte und Spanngurte mit einer Breite von 25 mm. Sie eignen sich sowohl für den privaten als auch den professionellen Gebrauch hervorragend. 4 Tonnen Spanngurte finden ihren Einsatz in der Bauindustrie, der Transportindustrie und im Agrarsektor. 5 Tonnen Zurrgurte eignen sich für den Bereich des professionellen Transports.

Bei den Spanngurten wird zwischen zwei Gurtmodellen unterschieden:

  • einteilige Spanngurte
  • zweiteilige Spanngurte

Der einteilige Spanngurt / Zurrgurt

Die Standardvariante stellt der einteilige Spanngurt mit Ratsche dar. Dabei ist an der einen Seite des Gurtes die Ratsche vernäht. Die Spannung wird aufgebaut, in dem das andere Ende durch die Ratsche gezogen wird.

Alternativ ist der einteilige Zurrgurt mit einem Klemmschloss oder Spannschloss versehen.

Der Spanngurt lässt sich nur in eine Richtung ziehen. Diese einfache Version der Transportsicherung eignet sich besonders zum Bündeln von Materialien.

Der zweiteilige Spanngurt / Zurrgurt

In der Praxis findet am häufigsten der zweiteilige Spanngurt Verwendung. Er wird zum Niederzurren (Überspannen des Sicherungsgurtes, der Anpressdruck wird erhöht und ein Verrutschen verhindert) oder zum Direktzurren (das Festzurren in Fahrzeugen mit Zurrpunkten) verwendet.

Der zweiteilige Spanngurt besteht aus einem Festende und einem Losende. Das Festende ist ein kurzer Gurt mit Ratsche und einem Beschlagteil (Klauen- oder Karabinerhaken). Das Losende besteht aus einem langen Gurtstück mit Beschlagteil.

Mögliche Endbeschläge sind dabei:

  • Klauenhaken
  • Spitzhaken
  • Karabiner mit Sicherung
  • Triangel
  • Rahmenhaken

Automatik Spanngurte

Bei den Automatik Zurrgurten handelt es sich um selbstaufrollende Spanngurte, die per Knopfdruck automatisch auf- und abrollen. Sie bieten die ideale Alternative für die Sicherung leichter Gegenstände bei schnellem Lösen und Fixieren der zu transportierenden Ladung.

Spanngurt und Zurrgurt Verschlüsse

Ratschengurte können drei verschiedene Verschlüsse haben, die jeweils bestimmte Funktionen erfüllen.

Spanngurt mit Spannschloss oder auch Klemmschloss

Das Spannschloss oder auch Klemmschloss ist ein Beschlag aus Metallguss oder geformten Stahlblech. Es besteht aus einem Umlenksteg und einer Klemmbacke, die mit einer Feder auf den Steg gedrückt wird. Das Gurtband kann nur in eine Richtung gezogen werden, in die andere wird es durch die Klemmbacke blockiert. Entscheidend dafür, dass das Klemmschloss auch unter Last gelöst werden kann, ist der Anstellwinkel der Klemmbacke zum Steg.

Spanngurt mit Ratsche

Hochwertige Ratschen werden aus Edelstahl oder Stahl verzinkt gefertigt und mit ihnen können in normaler Ausführung Spannkräfte bis 500 daN erzeugt werden. Es gibt auch Sonderausführungen für Spannkräfte bis zu 1.000 daN. Die Ratsche wirkt als Hebel, so dass nicht viel Kraft zur Erzeugung der notwendigen Spannkraft aufgebracht werden muss. Es gibt:

  • Langhebelratschen
  • Kurzhebelratschen oder Druckratschen
  • Schwerlastratschen

Zusätzlich erfolgt eine weitere Unterteilung nach Richtung des Kraftaufwands zum Erreichen Vorspannkraft: Zugratsche, Stoßratsche und die Multiratsche für Stoß und Zug.

Spanngurt mit Endbeschlag

Der Endbeschlag ist ein Endstück zur Befestigung am Fahrzeug. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Endbeschläge wie Flachhaken, Spitzhaken, Spitzhaken mit Verschluss, Triangelhaken, Triangel (Bügel, Öse), Klauenhaken und Rahmenhaken. Je nach Anwendungsbereich werden Spanngurte ohne Endstück verwenden. Das freie Ende wird, um ein auffasern zu verhindert, durch Abschmelzen geschnitten, in der Regel rechtwinklig, selten schräg im 45° Winkel.

Die richtige Anwendung: Verzurrung und lösen von Spanngurten

Für den sicheren Transport der Ladung und damit Schutz der zu sichernden Gegenstände vor Verrutschen oder Beschleunigen, ist eine sachgemäße Verzurrung der Spanngurte entscheidend. Einen Zurrgurt sollten nur geschulte Personen werden. Vor Einsatz sollte der Spanngurt auf mögliche Mängel überprüft werden, damit die vollständige Funktion sichergestellt wird.

Mit Hilfe eines Vorspann Messgerätes kann die erreichte Vorspannkraft ermittelt werden. Bei der Fixierung von scharfkantigen Gegenständen ist ein spezieller Kantenschutz notwendig und auch vorgeschrieben. Die ordentliche Lagerung und sorgfältiges Aufwickeln sind für eine lange Haltbarkeit wichtig.

Gehen Sie bei der Befestigung Ihrer Ladung gründlich und nach Anleitung vor:

  1. Öffnen Sie den Ratschenhebel
  2. Legen Sie den Spanngurt in gewünschter Weise um den Gegenstand. Hängen Sie das Festende (der Teil des Zurrgurtes, der die Ratsche enthält) in den Zurrpunkt ein.
  3. Fädeln Sie das Losende (der längere Teil des Spanngurtes ohne Ratsche) durch die Ratsche. Achten Sie darauf, dass Sie das Gurtband dabei nicht verdrehen.
  4. Ziehen Sie solange den Spanngurt durch die Ratsche, bis er den Gegenstand fest umgibt. Dabei sollten mindestens zwei Wicklungen auf der Schlitzwelle zu sehen sein. Die Höchstanzahl beträgt allerdings drei.
  5. Verwenden Sie die Ratsche, um das Gurtband zu spannen. Je nach Ausführung kommen zwei unterschiedliche Möglichkeiten Betracht: Bei Druckratschen muss der Spannhebel hochgedrückt, bei Zugratschen heruntergedrückt werden.
  6. Schließen Sie die Ratsche dadurch, dass Sie an dem Funktionsschieber ziehen und den Hebel so lange nach unten drücken, bis er einrastet.
  7. Um den Spanngurt wieder zu lösen, ziehen Sie an dem Funktionsschieber und drücken den Hebel in die andere Richtung. Hier sollten Sie vorsichtig sein da oftmals die aufgebaute Spannkraft in vollem Umfang wieder freigesetzt wird.

Verzurrungsarten: Direktzurren und Niederzurren

Zur richtigen Ladungssicherung mit Spanngurten gibt es, unabhängig ob der Transport per LKW, PKW-Anhänger oder Auto erfolgt, unterschiedliche Techniken.

Grundlegend wird zwischen kraftschlüssiger und formschlüssiger Sicherung unterschieden.

Bei der kraftschlüssigen (Niederzurren) Ladungssicherung wird sich die Reibungskraft der Ladung zu Nutze gemacht. Bei der formschlüssigen (Direktzurren) Methode wird die Ladung direkt durch das verwendete Zurrmittel gesichert.

Das Direktzurren (formschlüssige Sicherung mittels Zurrgurt)

Beim Formschluss wird die Ladung für den Transport gegen Verrutschen gesichert, indem sie an den Laderaumbegrenzungen (Stirnwand und Bordwände) anliegt. Staulücken werden mit entsprechenden Füllmitteln wie Schaumpolster, Staupolster, Luftsäcken oder Leerpaletten geschlossen.

Das Ladegut wird beim direktzurren nur handfest mittels Spanngurten durch Diagonalzurren, Schrägzurren, Kopflashing und Buchtlashing gespannt. Für das Diagonal- und Schrägzurren sind Anschlagpunkte zum Einhaken am Transportgut notwendig. Kopflashing und Buchtlashing sind ohne Anschlagpunkte realisierbar, beim Kopflashing wird mit Rundschlingen ein Zurrpunkt geschaffen, während beim Buchtlkashing die Ladung seitlich umreift wird.

Das Niederzurren (kraftschlüssige Sicherung mittels Zurrgurt)

Beim Niederzurren bzw. der kraftschlüssigen Sicherung wird die frei auf der Ladefläche stehende Ladung auf die Ladefläche gepresst. Dadurch wird die Reibungskraft erhöht. Diese Wirkung kann zusätzlich durch Einsatz von rutschhemmenden Hilfsmitteln wie beispielsweise Antirutschmatten erhöht werden. Bei der kraftschlüssigen Sicherung ist es notwendig, dass Anschlagpunkte bzw. Zurrpunkte im LKW, Transporter, Anhänger oder Container vorhanden sind. Beim Niederzurren sollten mindestens zwei Spanngurte verwendet werden, das diagonale Verzurren mit zwei weiteren Zurrgurten bietet mehr Sicherheit.

Sicherheitsnormen und Sicherheitshinweise für den Einsatz von Spanngurten

Die sachgemäßige Fixierung von Gegenständen ist insbesondere für den Transport im Straßenverkehr äußerst wichtig. Nach § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind die Ladung einschließlich der Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtung so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Die DIN EN 12195-2 regelt die Anforderung an die Beschaffenheit von Spanngurten, die im Straßenverkehr zum Einsatz kommen. Die richtige Handhabung ist in der VDI 2700 niedergeschrieben. Ein Spanngurt mit CE-Kennzeichnung ist meist nicht für die Sicherung von Gegenständen im Straßenverkehr zugelassen, ein GS-Zeichen für „geprüft“ ist hier erforderlich.

Spanngurte, die industriell eingesetzt werden, sind je nach Anwendung nach den Normen DIN 60060, VDI 2701 und/oder EN 12195-2 geprüft. Die zulässigen Bruchlasten sind auf dem Etikett (farbiges Prüfschild) aufgedruckt, auf ihm befinden sich folgende Informationen:

  • das Prüfzertifikat
  • SHF (Standard Hand Force, Norm Handkraft): erforderliche Spannkraft an der Ratsche in daN
  • STF (Standard Tension Force, Norm Spannkraft): die maximale Gurtspannung in daN, die erreichbare Mindestvorspannkraft im Gurt
  • LC (Lashing Capacity): Zurrkraft in daN, die maximale Belastbarkeit im direkten Zug
  • AU-Prüfdatum, Typ-Nummer und Gurtlänge, Hersteller, Herstellungsjahr und verwendetes Material

Alle Zurrgurte sind vor jeder Verwendung vom Anwender zu prüfen. Zusätzlich ist das Zurrmittel gemäß VDI 2700, Blatt 3.1 einmal jährlich seitens des Betriebs durch einen Sachkundigen zu kontrollieren. Ein Sachkundiger ist eine Person, die mit staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Schriften zur Unfallverhütung und den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik vertraut ist. Zudem muss der Sachkundige vom Unternehmer mit der Begutachtung vom Zurrgurt schriftlich beauftragt werden.

Für Spanngurte gibt es kein „Ablaufdatum“ durch ein überschrittenes Alter, die sogenannte Ablegereife wird durch den Verschleiß bestimmt. Daher besteht die Pflicht, alle Zurrgurte vor jeder Verwendung zu prüfen, um eine sachgerechte Ladungssicherung zu gewährleisten. Laut VDI 2700, Blatt 3.1 ist das Zurrmittel vom Betrieb einmal jährlich durch einen Sachkundigen zu kontrollieren.

Checkliste: Wann ist ein Zurrgurt ablegereif?

  • Nicht lesbares oder fehlendes Etikett
  • Sichtbare Garnbrüche oder Einschnitte oder Brüche am Gurtband von mehr als 10% der Gurtbreite
  • Beschädigte Nähte, Verformung durch Wärmeeinflüsse oder Schäden durch aggressive Stoffe
  • Brüche, Risse, Verformungen oder starke Korrosion der Ratsche bzw. Mängel am Haken oder anderen Verbindungselementen

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