Dübel

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Der große Dübel-Guide: Alles über Gipskartondübel, fischer, TOX und die sichere Montage

Ob im professionellen Handwerk, in der Industrie oder bei Instandhaltungsarbeiten der öffentlichen Hand: Die Wahl des falschen Befestigungsmittels kann teure Folgen haben. Ein ausgerissenes Bohrloch in einer frisch verputzten Wand oder ein herabfallender Hängeschrank sind Szenarien, die jeder Profi vermeiden muss. Besonders der Trockenbau stellt Handwerker vor spezifische Herausforderungen. Wände aus Rigips (Gipskarton) verhalten sich statisch grundlegend anders als massives Mauerwerk oder Beton.

Dieser Ratgeber unterstützt Sie dabei, für jedes Projekt den passenden Dübel zu finden – mit einem speziellen Fokus auf Rigips- und Hohlraumbefestigungen. Wir beleuchten die technischen Unterschiede marktführender Hersteller wie fischer und TOX, erklären Traglasten im Detail und führen Sie durch den korrekten Montageprozess, damit jede Schraube dauerhaft und sicher hält.

Grundlagen der Dübeltechnik: Warum der Untergrund entscheidet

Bevor man zum passenden Produkt greift, ist eine genaue Analyse des Untergrunds unerlässlich. Ein Universaldübel mag zwar vieles können, ist aber nicht immer die wirtschaftlichste oder tragfähigste Lösung für spezialisierte Anforderungen. In der Befestigungstechnik unterscheiden wir grundsätzlich drei Wirkprinzipien, die je nach Baustoff zum Tragen kommen.

Die drei Wirkprinzipien der Befestigung

Um zu verstehen, warum ein Standard-Spreizdübel in einer Rigipswand oft versagt, muss man die Mechanik hinter dem Halt betrachten:

  1. Reibschluss (Spreizen): Dies ist das klassische Prinzip für Vollbaustoffe wie Beton oder Kalksandstein. Beim Eindrehen der Schraube spreizt sich der Dübel gegen die Bohrlochwandung. Die entstehende Reibung hält den Dübel fest. In weichen oder dünnwandigen Plattenbaustoffen wie Gipskarton funktioniert dies nur bedingt, da der Baustoff dem Druck oft nicht standhält oder schlicht zu wenig Material für ausreichende Reibung vorhanden ist.
  2. Formschluss (Verknoten/Klappen): Hier spielt der Dübel seine Stärken in Hohlräumen aus. Hinter der Platte verknotet sich der Dübelkörper oder klappt Metallelemente aus, die sich von hinten gegen die Platte stützen. Der Dübel wird also nicht durch Reibung im Bohrloch gehalten, sondern weil er mechanisch „hinterschnitten“ ist. Dies ist das entscheidende Prinzip für Gipskartondübel und Hohlraumdübel.
  3. Stoffschluss (Kleben): Bei chemischen Dübeln (Verbundmörtel) verbindet sich das Befestigungsmittel stofflich mit dem Untergrund. Dies kommt im Trockenbau seltener vor, ist aber bei Schwerlastbefestigungen in porösem Mauerwerk oft die letzte Rettung.

Baustoff-Analyse: Beton vs. Rigips

Für den Handwerker vor Ort ist der „Klopftest“ oft der erste Indikator. Klingt die Wand massiv und dumpf, haben Sie es meist mit Beton oder Vollstein zu tun. Hier sind hohe Auszugswerte leicht zu erreichen. Klingt es hohl, stehen Sie vor Lochsteinmauerwerk oder einer Trockenbauwand (Rigips).

Bei Rigips ist besondere Vorsicht geboten. Eine einfache Gipskartonplatte (meist 12,5 mm stark) hat eine begrenzte Eigenfestigkeit. Ein zu stark spreizender Dübel könnte den Gips sprengen, ohne Halt zu finden. Daher wurden spezialisierte Rigips Dübel entwickelt, die die Last großflächig auf die Plattenrückseite oder in den Gips selbst verteilen. Wer hier spart und einen einfachen 6er Standarddübel verwendet, riskiert, dass dieser sich beim Anziehen der Schraube einfach mitdreht und das Bohrloch zu Staub zermahlt.

Der Fokus: Dübel für Rigips und Gipskarton im Detail

Die Befestigung in Trockenbauwänden ist eine der häufigsten Aufgaben im Innenausbau. Egal ob Regale, Handtuchhalter, TV-Wandhalterungen oder Kabelkanäle montiert werden müssen – die Auswahl des Gipskartondübels bestimmt die Langlebigkeit der Installation. Wir unterteilen die Lösungen in drei Hauptkategorien, sortiert nach Traglast und Montageart.

1. Der Gipskartondübel (Schneckendübel)

Für leichte bis mittelschwere Lasten ist der sogenannte Schneckendübel (z. B. fischer Gipskartondübel GK oder TOX Spiral) der Favorit vieler Handwerker.

  • Funktionsweise: Dieser Dübel besitzt ein grobes, scharfkantiges Außengewinde. Er wird nicht in ein vorgebohrtes Loch gesteckt, sondern schneidet sich sein Gewinde formschlüssig direkt in die Gipsplatte.
  • Material: Es gibt Varianten aus Kunststoff (glasfaserverstärktes Polyamid) und aus Metall (Zinkdruckguss).
  • Vorteile: Die Montage geht extrem schnell, da oft kein Vorbohren nötig ist (bzw. nur ein minimales Ansetzen). Sie benötigen kein spezielles Setzwerkzeug, ein Akkuschrauber genügt.
  • Einsatzbereich: Bilder, Leuchten, Sockelleisten, Elektroinstallationen.
  • Traglast: In einer einfach beplankten 12,5 mm Rigipswand hält ein solcher Kunststoffdübel ca. 7–10 kg, die Metallvariante oft etwas mehr, wobei hier immer die Festigkeit der Gipsplatte selbst der limitierende Faktor ist, nicht das Material des Dübels.

Profi-Tipp: Verwenden Sie Metall-Schneckendübel (wie den TOX Spiral Plus), wenn Sie in doppelt beplankten Gipskartonwänden arbeiten oder wenn Brandschutzanforderungen bestehen, da Kunststoff im Brandfall schneller nachgibt.

2. Der Hohlraum-Metalldübel (Molly-Schraube)

Wenn es um echte Tragkraft im Trockenbau geht, führt kein Weg am Hohlraum-Metalldübel (HM) vorbei.

  • Funktionsweise: Dieser Dübel besteht aus einer Metallhülse mit metrischer Schraube. Nach dem Einstecken in das Bohrloch wird die Schraube angezogen (oder besser: mit einer Montagezange gezogen). Dabei spreizen sich die Metallschenkel hinter der Platte sternförmig auf und pressen sich großflächig an die Plattenrückseite.
  • Vorteile: Sehr hohe Haltewerte durch den Formschluss auf großer Fläche. Das metrische Gewinde erlaubt zudem das beliebige Lösen und Wiederbefestigen des Anbauteils, ohne den Dübel zu schwächen.
  • Einsatzbereich: Hängeschränke, TV-Konsolen, Garderoben, Handläufe.
  • Traglast: Je nach Ausführung bis zu 30–50 kg pro Dübel in einfach beplankten Wänden.
  • Montagehinweis: Für die professionelle Verarbeitung ist eine Montagezange (Setzwerkzeug) dringend empfohlen. Zwar lassen sich diese Dübel auch mit dem Akkuschrauber anziehen, jedoch besteht dabei die Gefahr, dass sich die „Krallen“ am Dübelhals in den Gips fräsen und der Dübel sich mitdreht, bevor er spreizt. Die Zange zieht den Dübel kontrolliert zusammen.

3. Federklappdübel und Kippdübel

Diese Spezialisten kommen vor allem an Decken zum Einsatz oder dort, wo große Hohlraumtiefen überbrückt werden müssen.

  • Funktionsweise: Ein Federmechanismus oder ein Kippbalken wird parallel zur Gewindestange durch das Bohrloch geschoben. Im Hohlraum klappt er auf und versperrt den Weg zurück.
  • Vorteile: Sie können große Lasten an Decken tragen (z. B. schwere Lampen), da sie die Last über einen langen Balken verteilen.
  • Nachteil: Sie benötigen oft ein relativ großes Bohrloch und lassen sich meist nicht entfernen, ohne dass der Klappmechanismus in den Hohlraum fällt.

4. Universaldübel mit intelligenter Technik

Moderne Lösungen wie der fischer DuoPower versuchen, den Spagat zwischen allen Baustoffen zu schaffen. Diese Dübel bestehen aus zwei Materialkomponenten (weich und hart). In Vollbaustoffen spreizen sie, in Hohlbaustoffen klappen oder verknoten sie sich. Für Handwerker, die mit unbekannten Untergründen konfrontiert sind („Mischmauerwerk“), sind diese Dübel oft die sicherste Wahl, um nicht für jedes Loch einen anderen Dübel suchen zu müssen.

Marken im Vergleich: fischer vs. TOX

Wer im Baumarkt oder Fachhandel vor dem Regal steht, begegnet vor allem zwei großen Namen: fischer und TOX. Beide Hersteller bieten Premium-Qualität „Made in Germany“, haben jedoch unterschiedliche Schwerpunkte und Philosophien, die für Ihre Kaufentscheidung relevant sein können.

fischer Befestigungssysteme – Der Marktführer

Die Firma fischer (bekannt durch den grauen S-Dübel) steht für massive Innovation und technische Präzision.

  • Kernprodukt: Der fischer DuoPower. Dieser rot-graue Dübel hat den Markt revolutioniert, da er selbstständig „entscheidet“, ob er spreizt oder klappt. Er bietet sehr hohe Lastwerte und ein spürbares „Festdrehmoment“ (man merkt genau, wann der Dübel sitzt).
  • Gipskarton-Spezial: Der fischer GK (Gipskartondübel) wird oft mit einem Setzwerkzeug geliefert, das auch als Bit für die Schraube dient. Das System ist extrem durchdacht und auf Effizienz auf der Baustelle ausgelegt.
  • Besonderheit: fischer bietet extrem umfangreiche technische Dokumentationen, Lasttabellen und Zulassungen (ETA) für fast alle Produkte. Das ist besonders bei gewerblichen Ausschreibungen und sicherheitsrelevanten Montagen (Geländer, Vordächer) entscheidend.

TOX-Dübel-Technik – Der Allzweck-Spezialist

TOX ist besonders im Bereich der Allzweckdübel eine Institution. Der berühmte „rote Tri“ Dübel war der erste echte Allzweckdübel auf dem Markt.

  • Kernprodukt: Der TOX Tri und der TOX Barracuda. Diese Dübel sind dafür bekannt, in fast jeder Wand zu halten und sich sehr gut zu verknoten.
  • Gipskarton-Spezial: TOX hat mit dem Spiral und Spiral Plus (Metall) Maßstäbe bei den Schneckendübeln gesetzt. Viele Handwerker schwören auf den TOX Spiral für schnelle Montagen in Rigips, da er sehr sauber schneidet und nicht verläuft.
  • Stärke: TOX-Produkte gelten oft als sehr robust und „fehlerverzeihend“. Sie funktionieren auch in etwas unsauberen Bohrlöchern noch zuverlässig. Zudem sind die Sortimentskoffer oft sehr praxisnah bestückt.

Fazit zum Vergleich: Wenn Sie maximale technische Sicherheit und Zulassungen für schwere Lasten benötigen, greifen Sie oft zu fischer. Suchen Sie pragmatische, robuste Lösungen für den täglichen Trockenbau-Einsatz, ist TOX eine hervorragende, oft preislich attraktive Alternative. Qualitativ spielen beide in der obersten Liga; billige No-Name-Importware sollte im professionellen Umfeld hingegen tabu sein, da hier oft der Kunststoff zu schnell spröde wird.

Praxis-Guide: Montage in Rigips in 5 Schritten

Damit der Rigips Dübel auch wirklich hält, was die Verpackung verspricht, muss die Montage präzise erfolgen. Fehler bei der Installation reduzieren die Tragkraft oft um mehr als 50 %.

Schritt 1: Positionierung und Prüfung

Messen Sie die Positionen exakt aus. Nutzen Sie einen Leitungssucher, um sicherzustellen, dass Sie nicht in Strom- oder Wasserleitungen bohren. Aber fast noch wichtiger im Trockenbau: Prüfen Sie, ob Sie zufällig ein Metallständerprofil (CW-Profil) treffen.

  • Szenario A (Hohlraum): Sie können Gipskartondübel oder Hohlraumdübel verwenden.
  • Szenario B (Profiltreffer): Ein normaler Gipskartondübel (Schnecke) lässt sich nicht durch das Metallprofil drehen. Hier müssen Sie entweder eine Bohrschraube verwenden, die direkt im Metall hält, oder mit einem Metallbohrer vorbohren und einen Universaldübel nutzen, der sich hinter dem Profil verknotet.

Schritt 2: Das richtige Bohren

Dies ist der häufigste Fehlerquelle.

  • Bei Gipskartondübeln (Schnecke): In der Regel ist kein Vorbohren nötig (bei einfacher Beplankung). Körnen Sie die Stelle mit einem spitzen Gegenstand an, damit der Dübel nicht verläuft. Setzen Sie den Akkuschrauber mit niedrigem Gang und hohem Drehmoment an.
  • Bei Hohlraum-Metalldübeln: Bohren Sie genau den Durchmesser, der auf dem Dübel angegeben ist (meist 8, 10 oder 12 mm). Wichtig: Schalten Sie den Schlag oder Hammer an der Bohrmaschine AUS. Das Schlagen würde den Gips um das Loch herum zertrümmern und die Rückseite der Platte ausbrechen lassen. Der Dübel fände dann keinen Halt mehr gegen Verdrehen. Verwenden Sie scharfe Holz- oder Metallbohrer.

Schritt 3: Den Dübel setzen

  • Schneckendübel: Drehen Sie den Dübel bündig zur Plattenoberfläche ein. Nicht zu tief! Wenn Sie den Dübel zu tief versenken, zerstören Sie die Kartonschicht des Gipskartons, die maßgeblich für die Stabilität verantwortlich ist. Der Dübel dreht durch und hält nicht mehr. Nutzen Sie bei Akkuschraubern die Drehmomentbegrenzung.
  • Hohlraumdübel: Stecken Sie den Dübel ins Loch. Die kleinen „Nasen“ am Kragen müssen sich in den Karton drücken (Verdrehsicherung). Setzen Sie nun die Montagezange an und ziehen Sie den Dübel, bis Sie einen deutlichen Widerstand spüren.

Schritt 4: Die richtige Schraube wählen

Haben Sie einen Dübel ohne Schraube gekauft? Achten Sie auf:

  1. Durchmesser: Die Schraube muss zum Dübel passen. Ein 8er Dübel benötigt meist eine 4,5–6 mm Schraube.
  2. Länge: Die Faustformel lautet: Dübellänge + Anbauteildicke + 1x Schraubendurchmesser.
  3. Wichtig bei Knotendübeln: Die Schraube muss durch die Spitze des Dübels hindurchtreten können, damit der Knoten sich bilden kann. Ist die Schraube zu kurz, verknotet der Dübel nicht und hat keine Haltekraft.
  4. Gewinde: Für Gipskartondübel eignen sich oft Holz- oder Spanplattenschrauben. Hohlraumdübel haben ihr eigenes metrisches Gewinde.

Schritt 5: Montage des Anbauteils

Setzen Sie das Anbauteil an und drehen Sie die Schraube ein.

  • Vorsicht: Ziehen Sie die Schraube „handfest“ an. Nach „fest“ kommt „ab“ – oder im Fall von Rigips: „lose“. Ein überdrehtes Gewinde im Gips ist irreparabel. Wenn Sie mit dem Akkuschrauber arbeiten, nutzen Sie die Rutschkupplung auf niedriger Stufe für den finalen Zug.

Spezialfälle: Schwerlast, Fliesen und Problemlösungen

Nicht jede Wand ist eine Standard-Wand. Hier sind Lösungen für häufige Problemstellungen im Handwerk.

Wie viel Gewicht trägt ein Rigips-Dübel wirklich?

Eine der häufigsten Fragen lautet: „Welche Dübel für 100 kg?“ Hier muss man ehrlich sein: Eine einzelne Befestigung an einer einfach beplankten Rigipswand wird keine 100 kg Punktlast tragen können – egal welchen Dübel Sie nutzen. Die Gipsplatte selbst würde ausbrechen.

  • Lösung für schwere Lasten: Verteilen Sie die Last auf mehrere Dübel und halten Sie Mindestabstände ein. Für echte Schwerlasten (große Küchenschränke, Boiler) muss die Befestigung idealerweise in der Unterkonstruktion (Ständerwerk) erfolgen oder es müssen spezielle Traversen hinter den Platten verbaut sein.
  • Richtschnur: Ein guter Hohlraum-Metalldübel trägt in 12,5 mm Rigips ca. 30–50 kg (Scherlast). Ein Kunststoff-Schneckendübel ca. 8–10 kg.

Dübeln durch Fliesen auf Rigips

Im Badbereich ist dies Standard. Das Problem: Der Dübel muss im Rigips hinter der Fliese halten, aber die Last drückt auf die Fliese.

  • Vorgehen: Bohren Sie durch die Fliese mit einem Glas- oder Fliesenbohrer (ohne Schlag!). Bohren Sie durch den Rigips dahinter. Der Dübel muss so lang sein, dass er im Rigips oder im Hohlraum dahinter verankert, aber der Dübelkragen sollte idealerweise auf der Fliese oder bündig im Fliesenkleber sitzen (abhängig vom Dübeltyp).
  • Tipp: Verwenden Sie hier Hohlraum-Metalldübel oder den fischer DuoPower mit einem längeren Schaft. Wichtig ist, dass der spreizende oder knotende Teil des Dübels komplett hinter der Fliese im freien Raum oder Baustoff liegt. Spreizt der Dübel auf Höhe der Fliese, wird diese springen.

Was tun, wenn das Bohrloch ausgerissen ist?

Es passiert den Besten: Der Bohrer ist verrutscht oder das Material war bröselig, und nun ist das Loch für den 8er Dübel viel zu groß.

  • Lösung A: Nehmen Sie den nächstgrößeren Dübel (z. B. 10er oder 12er).
  • Lösung B: Nutzen Sie Reparaturvlies oder Flüssigdübel (Reparaturmasse), um das Loch zu füllen, und setzen Sie den Dübel in die frische Masse.
  • Lösung C (bei Rigips): Wechseln Sie auf einen Kippdübel (Federklappdübel). Dieser benötigt ohnehin ein größeres Loch und deckt den Ausbruch mit einer großen Unterlegscheibe ab.

Ist es schlimm, wenn die Schraube länger als der Dübel ist?

Nein, das ist sogar zwingend erforderlich bei allen Dübeln, die sich verknoten (wie Universaldübel in Hohlräumen) oder durchgesteckt werden. Die Schraube muss die Dübelspitze durchdringen, um die Funktion zu gewährleisten. Nur bei Sacklochbohrungen in massiven Wänden muss das Bohrloch tief genug sein, um die Überlänge aufzunehmen. Im Trockenbau, wo dahinter Hohlraum ist, ist eine zu lange Schraube selten ein Problem – eine zu kurze hingegen ein Sicherheitsrisiko.

Sicherheit beginnt beim Dübel

Die Auswahl an Befestigungsmitteln ist riesig, doch für den Trockenbau lässt sich die Komplexität auf wenige Faustregeln reduzieren:

  1. Nutzen Sie für leichte Lasten (Bilder, Deko) schnelle Gipskartondübel (Schnecken) wie den fischer GK oder TOX Spiral.
  2. Setzen Sie bei mittleren bis schweren Lasten (Regale, TV) auf Hohlraum-Metalldübel und verarbeiten Sie diese mit der passenden Zange.
  3. Greifen Sie bei unbekannten Untergründen zu modernen 2-Komponenten-Universaldübeln (fischer DuoPower), die sich der Situation anpassen.
  4. Bohren Sie in Rigips und Lochstein immer ohne Schlag.

Investieren Sie in Markenqualität von Herstellern wie fischer oder TOX. Der Preisunterschied pro Dübel liegt oft nur im Cent-Bereich, doch die Zeitersparnis bei der Montage und die Sicherheit, dass das Regal auch in fünf Jahren noch an der Wand hängt, sind unbezahlbar. Wer hier spart, zahlt am Ende oft doppelt – durch Nacharbeit oder beschädigte Wände.

Rüsten Sie sich jetzt mit den passenden Dübeln für Ihr nächstes Projekt aus und sorgen Sie für Halt, auf den Sie sich verlassen können.

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ESSKA bietet eine breite Auswahl an hochwertigen Dübeln, die genau auf die verschiedenen Anforderungen im Trockenbau und bei Hohlraumwänden zugeschnitten sind. Im Online-Shop finden Sie sowohl Markenprodukte von fischer als auch TOX, darunter Gipskartondübel, Hohlraum-Metalldübel und vielseitige Universaldübel in unterschiedlichen Größen. Das Sortiment umfasst zudem passendes Zubehör wie Setzwerkzeuge und Schrauben, sodass Sie alle Komponenten aus einer Hand beziehen können. Für Handwerker, die Wert auf schnelle Verfügbarkeit, geprüfte Qualität und technische Beratung legen, ist ESSKA eine zuverlässige Bezugsquelle. Dank detaillierter Produktbeschreibungen und Filterfunktionen finden Sie unkompliziert die passende Lösung für Ihr Projekt – egal ob es um die Befestigung von Regalen, Lampen oder schweren Konsolen geht. So wird die sichere und langlebige Montage in Rigips oder anderen Hohlwandkonstruktionen auch für anspruchsvolle Anwendungen sichergestellt.