Keilriemen

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Was ist ein Keilriemen?

Ein Keilriemen ist ein Bauteil, das in vielen Maschinen und Fahrzeugen eine zentrale Rolle bei der Übertragung von Kraft spielt. Typisch ist seine trapezförmige Querschnittsform, mit der er sich optimal in die entsprechende Nut der Riemenscheibe legt und dort durch Reibung Kraft überträgt. Keilriemen verbinden die Antriebswelle – meist an einem Motor – mit weiteren Aggregaten oder Komponenten wie Generatoren, Lüfter oder Pumpen, um diese zuverlässig mit Energie zu versorgen. Durch ihre spezielle Bauform können Keilriemen hohe Zugkräfte übertragen und sind dabei relativ unempfindlich gegenüber kleinen Fluchtungsfehlern, was sie besonders vielseitig im Handwerk, in der Industrie und im Fuhrparkmanagement macht. Ihre richtige Auswahl und regelmäßige Wartung tragen maßgeblich dazu bei, Ausfallzeiten und kostspielige Schäden an Maschinen oder Fahrzeugen zu vermeiden.

Grundlagen der Antriebstechnik: Keilriemen vs. Keilrippenriemen

Um den passenden Riemen zu kaufen, muss zunächst der grundlegende Unterschied zwischen den zwei dominierenden Bauformen verstanden werden: dem klassischen Keilriemen und dem modernen Keilrippenriemen. Beide haben die Aufgabe, Drehmoment von einer Antriebsscheibe (meist am Motor) auf eine oder mehrere Abtriebsscheiben (z.B. Wasserpumpe, Generator, Lüfter) zu übertragen. Die Art und Weise, wie sie dies tun, unterscheidet sich jedoch erheblich.

Der klassische Keilriemen

Der traditionelle Keilriemen zeichnet sich durch seinen trapezförmigen Querschnitt aus. Er läuft in einer keilförmigen Nut der Riemenscheibe. Das Prinzip der Kraftübertragung basiert hierbei auf Reibung an den Flanken. Durch die Keilwirkung wird der Riemen bei Belastung tiefer in die Nut gepresst, was den Anpressdruck und damit die Übertragungsfähigkeit erhöht.

Klassische Keilriemen (oft nach DIN 2215 genormt) sind ideal für einfache Antriebe mit zwei Scheiben. Sie sind robust, kostengünstig und tolerieren leichte Fluchtungsfehler besser als andere Riemenarten. Allerdings sind sie weniger flexibel, weshalb sie größere Scheibendurchmesser benötigen, um nicht durch übermäßige Biegung zu überhitzen oder zu brechen.

Der Keilrippenriemen (Poly-V-Riemen)

Der Keilrippenriemen, oft auch als Poly-V-Riemen bezeichnet, ist eine Weiterentwicklung, die die Vorteile von Flachriemen (hohe Flexibilität) und Keilriemen (hohe Kraftübertragung) kombiniert. Er ist flacher und breiter als ein klassischer Keilriemen und besitzt auf der Unterseite mehrere parallele Rippen in Längsrichtung.

Diese Bauweise erlaubt extrem kleine Biegeradien. Das bedeutet, der Riemen kann auch über sehr kleine Riemenscheiben laufen und sogar "rückwärts" gebogen werden, um beispielsweise über Spannrollen geführt zu werden. Dies macht ihn zum Standard im modernen Fahrzeugbau (PKW und LKW), wo ein einziger Riemen oft Serpentinen-artig um Generator, Klimakompressor, Servopumpe und Wasserpumpe gleichzeitig geführt wird. Die Kraftübertragung erfolgt hier über die gesamte Breite der Rippen, was eine sehr hohe Leistungsdichte ermöglicht.

Profile, Normen und Bezeichnungen verstehen

Wer einen Keilriemen kaufen möchte, steht oft vor einem Wald aus Zahlen und Buchstaben. Die korrekte Identifikation des Profils ist entscheidend, da ein falsches Profil nicht korrekt in der Riemenscheibe sitzt, was zu Schlupf, Überhitzung und vorzeitigem Ausfall führt.

Klassische Keilriemen-Profile (DIN 2215)

Diese Riemen werden oft einfach nach ihrer oberen Breite in Millimetern benannt. Gängige Profile sind:

  • 5: 5 mm obere Breite, 3 mm Höhe
  • 6: 6 mm obere Breite, 4 mm Höhe (oft Y-Profil genannt)
  • 8: 8 mm obere Breite, 5 mm Höhe
  • 10 (Z): 10 mm obere Breite, 6 mm Höhe
  • 13 (A): 13 mm obere Breite, 8 mm Höhe
  • 17 (B): 17 mm obere Breite, 11 mm Höhe
  • 22 (C): 22 mm obere Breite, 14 mm Höhe

Diese Riemen finden sich häufig in älteren Maschinen, landwirtschaftlichen Geräten (Mähdrescher, Traktoren) oder einfachen Lüftungsanlagen.

Schmalkeilriemen (DIN 7753)

Schmalkeilriemen sind für höhere Leistungen bei gleicher Baubreite konzipiert. Sie sind höher gebaut als klassische Keilriemen, was die Flankenfläche vergrößert und den Zugstrang besser abstützt. Sie sind der Industriestandard für neue Konstruktionen im Maschinenbau.

  • SPZ: 9,7 mm Breite, 8 mm Höhe
  • SPA: 12,7 mm Breite, 10 mm Höhe
  • SPB: 16,3 mm Breite, 13 mm Höhe
  • SPC: 22 mm Breite, 18 mm Höhe

Ein häufiges Missverständnis: Ein SPZ-Riemen passt zwar oft physikalisch in eine 10er-Riemenscheibe (klassisches Z-Profil), aber er sitzt anders in der Nut. Für optimale Lebensdauer sollten Riemen und Scheibe immer exakt aufeinander abgestimmt sein.

Keilrippenriemen-Profile (ISO 9982 / DIN 7867)

Bei Keilrippenriemen wird das Profil durch den Abstand der Rippenspitzen (Rippenteilung) definiert. Die gängigsten Profile sind:

  • PH: 1,60 mm Teilung (Haushaltsgeräte, Feinmechanik)
  • PJ: 2,34 mm Teilung (Werkzeugmaschinen, Fitnessgeräte, kleine Kompressoren)
  • PK: 3,56 mm Teilung (Der Standard im KFZ-Bereich)
  • PL: 4,70 mm Teilung (Schwere Industrieantriebe)
  • PM: 9,40 mm Teilung (Schwerstmaschinen, z.B. in Papierfabriken)

Die Bezeichnung eines Keilrippenriemens lautet oft z.B. „6 PK 1200“. Das bedeutet: 6 Rippen, Profil PK, 1200 mm Bezugslänge.

Ummantelt vs. Flankenoffen: Was ist besser?

Beim Kauf werden Sie oft auf die Begriffe "ummantelt" und "flankenoffen formgezahnt" stoßen.

Ummantelte Keilriemen sind komplett mit einem Gewebe überzogen. Das macht sie sehr widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse und sorgt für einen sanften Einkuppelvorgang, da das Gewebe anfangs leichten Schlupf zulässt. Sie sind ideal für landwirtschaftliche Anwendungen, wo Kupplungsfunktionen über Riemenspannung realisiert werden ("Riemenkupplung").

Flankenoffene, formgezahnte Riemen (oft mit dem Zusatz "X", z.B. XPZ oder XPA) haben kein Gewebe an den Flanken. Man sieht das nackte Gummimaterial und den angeschnittenen Zugstrang. Zusätzlich sind sie an der Unterseite gezahnt. Diese Zahnung dient nicht dem Eingriff in ein Zahnrad (wie beim Zahnriemen), sondern erhöht lediglich die Flexibilität. Flankenoffene Riemen können kleinere Scheibendurchmesser fahren, werden weniger heiß und können höhere Leistungen übertragen. Im modernen Maschinenbau und KFZ-Bereich verdrängen sie zunehmend die ummantelten Varianten, da sie energieeffizienter sind.

So messen Sie die richtige Länge (Li, La, Ld)

Eines der größten Probleme beim Online-Kauf von Keilriemen ist die Bestimmung der korrekten Länge. Wenn die Aufschrift auf dem alten Riemen nicht mehr lesbar ist, müssen Sie messen. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn es gibt drei verschiedene Längenangaben, die oft verwechselt werden:

  1. Li (Innenlänge): Gemessen an der inneren Lauffläche des Riemens. Dies ist das traditionelle Maß für klassische Keilriemen (z.B. A 1000 bedeutet oft Li = 1000 mm).
  2. La (Außenlänge): Gemessen am äußeren Rücken des Riemens. Lässt sich am einfachsten mit einem Maßband am ausgebauten Riemen ermitteln.
  3. Ld / Lw / Lp (Richtlänge / Wirklänge / Datumlänge): Dies ist die wichtigste Größe. Sie bezeichnet die Länge auf Höhe des Zugstrangs (der Cordfäden im Inneren), die sich bei Belastung und Biegung weder dehnt noch staucht. Norm-Riemen (besonders Schmalkeilriemen) werden fast immer nach Ld bestellt.

Praxis-Tipp zum Messen

Wenn der alte Riemen gerissen ist, legen Sie ihn flach auf den Boden und messen Sie die Gesamtlänge mit einem Maßband. Das ist die Außenlänge (La). Um den passenden Ersatz zu finden, müssen Sie diese oft in die Richtlänge umrechnen. Jeder Profiltyp hat einen festen Umrechnungswert (Delta-Wert). Beispiel für Profil SPZ: La = Ld + 13 mm. Wenn Sie also 1013 mm außen messen, benötigen Sie einen SPZ 1000 Ld.

Fehlt der alte Riemen, nutzen Sie eine Schnur oder ein flexibles Maßband und legen es um die Riemenscheiben in der Maschine (dabei den Spanner auf die lockerste Position stellen, damit Sie den neuen Riemen später auch aufziehen können!). Markieren Sie die Schnur, messen Sie die Länge und ziehen Sie etwas ab, um die nötige Spannung zu gewährleisten.

Einsatzgebiete und Materialanforderungen

Nicht jeder Riemen passt für jede Umgebung. Standard-Keilriemen bestehen meist aus Neopren oder EPDM-Mischungen mit Polyester-Zugsträngen. Für spezielle Anforderungen im Handwerk und der Industrie gibt es jedoch Hochleistungsvarianten.

Temperaturbereich

Standardriemen arbeiten zuverlässig zwischen -30°C und +70°C. Im Motorraum eines Fahrzeugs oder in der Nähe von industriellen Öfen können die Temperaturen jedoch höher steigen. Hier sind EPDM-Riemen gefragt, die oft bis +120°C oder mehr aushalten, ohne spröde zu werden. Überhitzte Riemen härten aus, bekommen Risse an der Unterseite ("Krakelee") und brechen schließlich.

Ölbeständigkeit

In Werkstätten und Maschinenhallen ist Ölnebel allgegenwärtig. Standard-Gummimischungen quellen bei Kontakt mit Öl auf, werden weich und verlieren ihre Formstabilität. Ein aufgequollener Riemen passt nicht mehr in die Nut, rutscht durch und zerstört sich selbst. Für ölhaltige Umgebungen (z.B. hydraulische Aggregate) sollten explizit ölbeständige Riemen (often gekennzeichnet als "oil resistant") gewählt werden.

Elektrische Leitfähigkeit (Antistatisch)

In explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX-Zonen, Mühlen, Lackierereien, Bergbau) darf sich ein Riemen nicht elektrostatisch aufladen. Funkenflug durch statische Entladung könnte katastrophale Folgen haben. Hier müssen Riemen nach ISO 1813 zertifiziert sein, die eine definierte elektrische Leitfähigkeit besitzen, um Ladungen über die Riemenscheiben abzuleiten.

Häufige Fehlerbilder und Troubleshooting

Ein Keilriemenwechsel ist oft nicht nur ein Austausch, sondern eine Chance zur Diagnose. Wenn ein Riemen vorzeitig ausfällt, hat das meist eine Ursache im Umfeld.

1. Der Riemen quietscht beim Starten Dies ist meist ein Zeichen für zu geringe Riemenspannung oder eine verglaste (ausgehärtete) Flanke. Der Riemen rutscht durch, bis er durch Reibungswärme "griffiger" wird.

  • Lösung: Spannung prüfen und korrigieren. Ist der Riemen bereits glänzend an den Flanken, muss er ersetzt werden. Riemenspray ist oft nur eine kurzfristige Notlösung und beseitigt nicht die Ursache.

2. Der Riemen dreht sich in der Nut um Das passiert oft bei klassischen Keilriemen auf Antrieben mit starken Vibrationen oder Stoßbelastungen.

  • Lösung: Fluchtung der Scheiben prüfen. Riemenscheiben müssen exakt parallel stehen. Ein Laser-Ausrichtgerät ist im industriellen Umfeld hierfür Gold wert. Prüfen Sie auch, ob das Profil stimmt – ein zu schmaler Riemen in einer zu breiten Nut kippt leicht.

3. Abrieb und schwarzer Staub Viel schwarzer Gummistaub im Umfeld der Riemenscheiben deutet auf massiven Verschleiß hin.

  • Lösung: Prüfen Sie die Riemenscheiben auf raue Oberflächen, Rost oder Beschädigungen ("Einschläge"). Eine verschlissene Riemenscheibe wirkt wie Schmirgelpapier auf den neuen Riemen. Tauschen Sie eingelaufene Scheiben unbedingt mit aus.

Montage-Tipps für Handwerk und Industrie

Die Lebensdauer eines Riemens wird oft schon bei der Montage bestimmt. Hier sind die wichtigsten Regeln für den professionellen Einbau:

  1. Niemals mit Gewalt aufziehen: Verwenden Sie keine Schraubenzieher oder Montierhebel, um den Riemen über den Rand der Scheibe zu "würgen". Dies beschädigt den innenliegenden Zugstrang unsichtbar. Sobald die Maschine anläuft, reißt der vorgeschädigte Strang.
  2. Motor/Aggregat entspannen: Lösen Sie immer die Befestigungsschrauben des Motors oder nutzen Sie die Spannrolle, um den Achsabstand so weit zu verringern, dass der Riemen locker in die Nut gelegt werden kann.
  3. Vorspannung korrekt einstellen: Ein neuer Riemen setzt sich in den ersten Betriebsstunden. Er muss mit einer definierten Vorspannung montiert und idealerweise nach ca. 1-4 Betriebsstunden nachgespannt werden. In der Industrie gibt es hierfür Frequenzmessgeräte ("Trummeter"), die die Schwingung des Riemens messen und exakte Werte liefern. Für den Hausgebrauch gilt die Faustregel: Der Riemen sollte sich im längsten Trum mit dem Daumen je nach Spannweite etwa 1-2 cm eindrücken lassen – dies ist jedoch sehr ungenau. Besser sind mechanische Krikit-Messgeräte.
  4. Satzweise tauschen: Wenn eine Maschine von mehreren parallelen Riemen angetrieben wird, müssen immer alle Riemen gleichzeitig getauscht werden. Neue Riemen sind kürzer als alte, gelängte Riemen. Würden Sie nur einen tauschen, würde dieser die gesamte Last tragen, während die alten locker mitlaufen. Verwenden Sie hierfür "satzgleiche" Riemen (oft als "Set Constant" oder "Matchmaker" bezeichnet), die vom Hersteller auf exakt gleiche Länge selektiert wurden.

Keilriemen vs. Zahnriemen: Eine wichtige Unterscheidung

Im Sprachgebrauch werden Keilriemen und Zahnriemen oft verwechselt, obwohl sie völlig unterschiedliche Aufgaben haben.

  • Keilriemen / Keilrippenriemen: Dies sind kraftschlüssige Riemen. Sie übertragen Kraft durch Reibung. Wenn der Motor blockiert, kann der Riemen rutschen (Schlupf), was einen gewissen Überlastschutz bietet. Sie treiben Nebenaggregate wie Lichtmaschine, Wasserpumpe oder Lüfter an.
  • Zahnriemen: Dies sind formschlüssige Riemen. Sie haben Zähne, die in verzahnte Räder greifen. Sie dürfen niemals rutschen, da sie oft die Ventilsteuerung (Nockenwelle) im Motor synchronisieren. Ein Rutschen oder Reißen hier führt meist zum kapitalen Motorschaden.

Wenn Sie nach einem Riemen für die Motorsteuerung suchen, benötigen Sie zwingend einen Zahnriemen (Synchronriemen), keinen Keilriemen.

Wirtschaftlichkeit und Qualität

Im industriellen Einkaufsmanagement (öffentliche Hand, Großbetriebe) zählt oft der Preis. Bei Keilriemen ist der billigste Kauf jedoch selten der wirtschaftlichste. Ein hochwertiger Markenriemen (z.B. von Herstellern wie Continental, Optibelt oder Gates) kostet vielleicht 20-30% mehr als ein No-Name-Produkt aus Fernost, bietet aber oft die doppelte oder dreifache Laufleistung.

Die wahren Kosten eines Riemens sind nicht der Kaufpreis, sondern die Kosten des Wechsels (Arbeitszeit des Monteurs) und die Kosten des Stillstands. Ein Riemen, der alle 6 Monate gewechselt werden muss, ist langfristig teurer als einer, der 2 Jahre hält. Achten Sie daher auf Markenqualität und spezifizierte Normen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was passiert, wenn der Keilriemen defekt ist? Im Fahrzeug fallen sofort die Nebenaggregate aus. Die Servolenkung wird schwergängig, die Batterie wird nicht mehr geladen (Ladekontrollleuchte leuchtet) und, was am kritischsten ist, oft bleibt die Wasserpumpe stehen. Dies führt binnen Minuten zur Überhitzung des Motors. Fahren Sie bei einem Riemenriss keinesfalls weiter. In der Industrie bedeutet ein Riemenriss meist den sofortigen Stillstand der Anlage (Förderband, Lüfter, Kompressor).

Wie viel kostet es, einen Keilriemen zu wechseln? Der Riemen selbst ist oft günstig und liegt je nach Größe zwischen 5 und 30 Euro. In der Werkstatt kommen Arbeitskosten hinzu. Bei gut zugänglichen Motoren dauert der Wechsel 15-30 Minuten (ca. 30-60 Euro Arbeitslohn). Bei modernen, verbauten Fahrzeugfronten kann der Aufwand jedoch deutlich höher sein.

Kann ich einen Keilriemen selbst wechseln? Im Handwerks- und Industriebereich gehört der Riemenwechsel zur Standard-Wartung. Bei älteren Fahrzeugen ist es ebenfalls oft einfach. Bei modernen PKW benötigen Sie oft Spezialwerkzeug, um die federbelasteten Spannarme zu entspannen. Hier ist Vorsicht geboten: Die Federn stehen unter hoher Spannung – es besteht Verletzungsgefahr.

Fazit: Die richtige Wahl für Ihre Anwendung

Egal ob für den Kompressor in der Werkstatt, die Lüftungsanlage im öffentlichen Gebäude oder den Fuhrpark des Unternehmens: Der richtige Keilriemen ist entscheidend für Betriebssicherheit und Effizienz. Achten Sie beim Kauf penibel auf das Profil (Breite und Höhe) und die korrekte Bezugslänge (Li, La oder Ld).

Investieren Sie in Markenqualität und vernachlässigen Sie nicht die Peripherie – prüfen Sie Riemenscheiben und Spanner regelmäßig. Ein gut gewarteter Riementrieb läuft ruhig, effizient und zuverlässig über tausende Betriebsstunden. Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten im Online-Shop, um genau den Riemen zu finden, der Ihre spezifischen Anforderungen an Temperatur, Ölbeständigkeit und Kraftübertragung erfüllt.