Vollmasken

41 Produkte in 51 Ausführungen
Vollmaske Atemschutz online kaufen: große Auswahl an Vollmasken mit Filter für sicheren Einsatz, hohen Tragekomfort und starke Schutzwirkung.
Weitere Informationen zu dieser Kategorie
91,39
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei
129,83
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei
169,93
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei
152,32
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei
235,62
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei
592,45
Preis inkl. MwSt.
versandkostenfrei

Unsere Top Marken in Vollmasken
Weitere Informationen zu dieser Kategorie

Atemschutz-Vollmaske: Umfassender Schutz für professionelle Anwendungen

Wenn in der Umgebungsluft gefährliche Stoffe lauern, reicht eine einfache Belüftung oft nicht mehr aus. In solchen Momenten ist die Persönliche Schutzausrüstung die wichtigste Barriere zwischen der eigenen Gesundheit und potenziellen Gefahren. Eine Atemschutz-Vollmaske ist immer dann das Mittel der Wahl, wenn nicht nur die Atemwege, sondern auch die Augen und das gesamte Gesicht vor schädlichen Einflüssen bewahrt werden müssen.

Im professionellen Einsatzbereich stellt der Vollmaske Atemschutz höchste Anforderungen an Sicherheit, Dichtigkeit und Materialqualität.

Was ist eine Atemschutz-Vollmaske und wozu dient sie?

Die Frage „Was sind Vollmasken?“ lässt sich am besten über ihren Konstruktionszweck beantworten. Eine Atemschutz-Vollmaske ist eine dicht sitzende Atemschutzmaske, die das gesamte Gesicht des Trägers – also Kinn, Mund, Nase und Augen – vollständig umschließt. Sie besteht in der Regel aus einem robusten Maskenkörper, einer flexiblen Dichtlippe, einem integrierten Sichtfenster, einem Ausatemventil und einem genormten Anschluss für verschiedene Filtersysteme.

Doch wozu dient eine Vollgesichts-Atemschutzmaske im Detail? Ihr Hauptzweck ist es, den Träger zuverlässig vor gesundheitsschädlichen Partikeln, Gasen und Dämpfen zu schützen. Im Gegensatz zu kleineren Maskentypen bietet die Vollmaske einen entscheidenden Doppelnutzen: Sie filtert die Einatemluft und schützt gleichzeitig die empfindlichen Schleimhäute der Augen. Dies ist besonders kritisch bei Arbeiten mit ätzenden Chemikalien, scharfen Reinigungsmitteln oder bei starker Staubentwicklung. Wenn organische Gase oder beißende organische Dämpfe in der Luft liegen, würden diese die Augen sofort reizen. Die Maske verhindert das und sichert so nicht nur die Atmung, sondern auch die klare Sicht auf die Arbeit.

Vollmaske vs. Atemschutz-Halbmaske: Wo liegen die Unterschiede?

Bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung wird häufig gefragt: Was ist besser, Nasenmaske oder Vollmaske? Die Antwort hängt immer von der konkreten Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz ab. Beide Mehrweg-Atemschutzmasken haben ihre spezifischen Einsatzgebiete, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrem Schutzumfang.

Eine Atemschutz-Halbmske umschließt lediglich Mund und Nase. Sie ist verhältnismäßig leicht, kompakt und lässt sich gut mit einem Helm kombinieren. Allerdings lässt sie die Augenpartie völlig ungeschützt. Werden hier zusätzlich Schutzbrillen getragen, kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen: Die Brille beschlägt leicht oder schließt im Bereich des Nasenrückens nicht perfekt mit der Halbmaske ab.

Die Atemschutz-Vollmaske hingegen bietet eine geschlossene, in sich dichte Einheit. Durch die großflächige Dichtlippe, die am äußeren Rand des Gesichts anliegt, wird ein deutlich höherer Dichtsitz erreicht. Das bedeutet, dass die Gefahr von Leckagen – also dem unbemerkten Eindringen von Schadstoffen an den Rändern – bei einer Vollmaske weitaus geringer ist als bei einer Halbmaske. Zwar ist die große Maske etwas schwerer, doch dieser Kompromiss ist unerlässlich, wenn man mit hochgiftigen oder stark augenreizenden Stoffen arbeitet.

Die Schutzklassen nach DIN EN 136: Welche Maske für welchen Einsatz?

Damit eine Vollmaske in Europa als Atemschutz zugelassen wird, muss sie der Norm DIN EN 136 entsprechen. Diese Norm unterteilt Vollmasken in drei verschiedene Schutzklassen, die sich nach ihrer mechanischen Belastbarkeit und ihrem vorgesehenen Einsatzzweck richten. Um beim Schutzfaktor den gewünschten Wert zu erreichen, muss die Maske passend zur Arbeitsumgebung gewählt werden.

Klasse 1: Für leichte Einsätze

Eine Vollmaske der Klasse 1 ist für Arbeiten mit geringer mechanischer Beanspruchung konzipiert. Diese Modelle sind oft besonders leicht und eignen sich für gelegentliche Tätigkeiten, bei denen zwar die Augen geschützt werden müssen, aber keine extreme physische Belastung auf die Maske einwirkt.

Klasse 2: Der Allrounder für den Standardeinsatz

Die Klasse 2 ist die am häufigsten verwendete Kategorie in der allgemeinen Industrie und im Handwerk. Eine Atemschutz-Vollmaske dieser Klasse bietet eine hoch angesetzte mechanische Widerstandsfähigkeit. Sie ist robust genug, um den täglichen, rauen Anforderungen standzuhalten, ohne dabei extrem schwer zu sein. Für die meisten professionellen Lackierarbeiten, chemischen Reinigungen oder in der Holzbearbeitung ist eine Maske der Klasse 2 die beste und wirtschaftlichste Wahl.

Klasse 3: Für extreme Belastungen

Masken der Klasse 3 sind speziell für schwerste Einsätze, wie beispielsweise bei der Feuerwehr, im Bergbau oder im professionellen Katastrophenschutz, entwickelt worden. Sie widerstehen extremer Hitze, offener Flammenbildung und starker mechanischer Krafteinwirkung.

Die passende Vollmaske mit Filter ausstatten: Ein Leitfaden

Oft wird gefragt: Gibt es Masken mit eingebauten Filtern? Was sind Filtermasken? Bei einer professionellen Mehrweg-Atemschutz-Vollmaske sind die Filter in der Regel nicht fest eingebaut, sondern austauschbar. Das macht die Masken wirtschaftlich und flexibel einsetzbar. Eine Vollmaske an sich bietet noch keinen Atemschutz – erst durch die Kombination mit dem passenden Filter wird sie zur funktionsfähigen Atemschutzmaske. Das Herzstück der Sicherheit ist es daher, die Vollmaske mit Filter exakt auf die Schadstoffe abzustimmen.

Der richtige Anschluss

Bevor Sie einen Filter wählen, müssen Sie das Anschlusssystem der Maske kennen. Es gibt hier zwei dominierende Standards auf dem Markt. Einerseits den genormten Rundgewindeanschluss (oft Rd40 nach EN 148-1). Hier wird ein einzelner, oft größerer Filter zentral vorne auf die Maske geschraubt.

Andererseits erfreut sich das moderne Bajonett-Klick-Systems enormer Beliebtheit. Bekannte Modelle wie die Dräger X-plore Serie oder die 3M Serie 6000 setzen oft auf solche seitlichen Bajonettverschlüsse. Der Vorteil liegt in der exzellenten Gewichtsverteilung. Da meist zwei Filter seitlich angebracht werden, zieht das Gewicht die Maske nicht nach unten, was die Nackenmuskulatur entlastet und ein breiteres Sichtfeld ermöglicht.

Filtertypen: Gas, Dampf und Partikel

Die Auswahl der Filter folgt einem strengen Farb- und Buchstaben-Code nach europäischen Normen (EN 14387 für Gas- und Kombinationsfilter, EN 143 für Partikelfilter):

  • Partikelfilter (Weiß, P): Sie schützen vor Staub, Rauch und Aerosolen. Sie werden in P1, P2 und P3 unterteilt, wobei P3 die höchste Abscheideleistung (über 99,95 %) bietet und beispielsweise bei Asbest oder hochgiftigen Stäuben zwingend erforderlich ist.
  • A-Filter (Braun): Dieser Filtertyp schützt vor organischen Gasen und Dämpfen, deren Siedepunkt über 65 Grad Celsius liegt. Typische Anwendungsfälle sind Arbeiten mit Lösungsmitteln, Farben, Lacken oder Klebstoffen.
  • B-Filter (Grau): Gedacht für anorganische Gase und Dämpfe wie Chlor oder Schwefelwasserstoff.
  • E-Filter (Gelb): Schützt vor sauren Gasen, wie beispielsweise Schwefeldioxid.
  • K-Filter (Grün): Speziell für Ammoniak und organische Ammoniakderivate.

Häufig werden sogenannte Kombinationsfilter (z.B. ABEK-P3) eingesetzt. Diese decken ein sehr breites Spektrum ab und schützen zeitgleich vor Gas, Dampf und Partikeln. Sie sind zwar etwas schwerer, bieten aber bei wechselnden Gefahrenstoffen die höchste Flexibilität.

Tragedauer und Arbeitssicherheit: Wie lange darf man mit Vollmaske arbeiten?

Eine der wichtigsten Fragen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes lautet: Wie lange darf man eine Vollmaske tragen? Die Antwort darauf ist strikt durch arbeitsmedizinische Regeln (in Deutschland z.B. die DGUV Regel 112-190) vorgegeben, da das Tragen einer Atemschutzmaske den Körper physisch belastet.

Der Atemwiderstand spielt hier die zentrale Rolle. Selbst wenn Hersteller durch moderne Ventiltechnik für einen möglichst geringen Atemwiderstand sorgen, strengt das Atmen durch Filter auf Dauer an. Das Herz-Kreislauf-System wird stärker gefordert.

Für eine Vollmaske mit Partikelfilter oder Kombinationsfilter liegt die maximale Tragedauer am Stück im Regelfall bei 100 bis 120 Minuten. Danach ist zwingend eine Erholungsdauer – meist von mindestens 30 Minuten – vorgeschrieben, in der die Maske abgelegt wird. Leichte Arbeiten lassen sich in der Regel über zwei bis drei solcher Einsatzschichten pro Tag verteilen.

Zudem gilt für Personen, die regelmäßig schwergewichtige Atemschutzgeräte (ab einer bestimmten Filterklasse) tragen, die Pflicht zu einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung (oft als G26-Untersuchung bekannt). Diese stellt sicher, dass der Träger gesundheitlich in der Lage ist, die Belastung durch die Maske zu bewältigen.

Kaufkriterien: Darauf sollten Sie im Online-Shop achten

Wenn Sie eine neue Vollmaske kaufen möchten, stehen Sie oft vor einer enormen Auswahl. Welche Vollmaske ist die beste? Die "beste" Maske ist immer diejenige, die optimal zur Gesichtsform des Trägers passt, die notwendigen Normen erfüllt und für die spezifische Aufgabe zertifiziert ist. Achten Sie auf die folgenden Punkte, um eine fundierte Entscheidung zu treffen:

Material des Maskenkörpers: Moderne Masken bestehen meist aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) oder hochwertigem Silikon. Silikon ist besonders weich, flexibel, extrem hautfreundlich und bleibt auch bei niedrigen Temperaturen geschmeidig. EPDM hingegen zeichnet sich durch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber vielen Chemikalien aus.

Die Sichtscheibe (Visier): Das Visier muss der Norm EN 166 für persönlichen Augenschutz entsprechen. Meist kommt kratzfestes und stoßfestes Polycarbonat zum Einsatz. Es ist extrem bruchsicher – auch wenn versehentlich Werkzeug dagegen schlägt, darf das Glas auf keinen Fall springen. Für Einsätze mit starken Lösungsmitteln, die Kunststoff eintrüben könnten, gibt es alternativ Masken mit Triplex-Sicherheitsglas.

Passform und Größe: Eine Maske kann nur dann zuverlässig schützen, wenn sie zu 100 Prozent dicht am Gesicht anliegt. Viele Hersteller wie Dräger (z.B. die Dräger X-plore Serie) bieten ihre Masken in verschiedenen Größen (S, M, L) an. Eine Universalgröße passt zwar vielen, aber nicht allen. Bartträger stehen hier vor einem generellen Problem: Zwischen Haut und Dichtlippe dürfen sich keine Haare befinden, da sonst Schadstoffe einströmen.

Wirtschaftlichkeit und Ersatzteilversorgung: Achten Sie beim Kauf im Online-Shop nicht nur isoliert auf den Punkt "Regulärer Preis". Wichtiger sind die langfristigen Folgekosten für Filter, Ersatzventile und Sichtscheiben. Die Produkt Anzahl und die Kosten für Ersatzteile können stark variieren. Achten Sie bei Nachbestellungen stets darauf, dass die Art.-Nr. der Filter exakt mit den Vorgaben des Maskenherstellers übereinstimmt, um Kompatibilität und Sicherheit zu gewährleisten. Auch der Preis pro Stück sinkt häufig, wenn Sie Filter in größeren Verpackungseinheiten kaufen.

Einfache Handhabung: Das Aufsetzen und Abnehmen muss intuitiv erfolgen. Breite, verstellbare 5-Punkt-Bänderungen sorgen dafür, dass sich die Maske leicht über den Kopf ziehen lässt und den Druck gleichmäßig verteilt. Eine gute Maske lässt sich für die Reinigung werkzeuglos demontieren.

Pflege, Wartung und Lagerung der Mehrweg-Atemschutz-Vollmaske

Eine Mehrweg-Atemschutz-Vollmaske ist eine langlebige Investition, sofern sie richtig gepflegt wird. Nach jedem Einsatz sollte die Maske gründlich gereinigt werden. Schweiß, Hautfett und Schmutz greifen auf Dauer das Material der Dichtlippen an. Die Reinigung erfolgt idealerweise mit lauwarmem Wasser und speziellen, vom Hersteller freigegebenen Reinigungsmitteln, die das Silikon oder Gummi nicht porös machen.

Zusätzlich müssen die Ein- und Ausatemventile regelmäßig auf Risse, Verklebungen oder Verformungen geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Ein defektes Ventil macht den kompletten Atemschutz zunichte, da ungefilterte Luft direkt in das Innere der Maske gesaugt werden kann.

Die Lagerung sollte staubgeschützt, trocken und vor allem fern von direkter Sonneneinstrahlung erfolgen. UV-Strahlung beschleunigt die Alterung von Kunststoffen und Gummi erheblich. Spezielle Aufbewahrungsboxen oder dicht verschließbare Beutel sind hierfür ideal. Filter sollten stets luftdicht verschlossen gelagert werden, da geöffnete Filter – insbesondere Kohlefilter für Gase – auch ohne aktive Nutzung Schadstoffe aus der Umgebungsluft binden und so allmählich ihre Kapazität verlieren.

Eine Atemschutz-Vollmaske ist das verlässliche Rückgrat der persönlichen Sicherheit in unzähligen anspruchsvollen Arbeitsbereichen. Wer die Normen versteht, das Filtersystem korrekt wählt und auf exakte Passform achtet, sorgt nicht nur für vorschriftsmäßiges Arbeiten, sondern investiert unmittelbar in den langfristigen Erhalt der eigenen Gesundheit.

Atemschutz Vollmaske bei ESSKA

Bei ESSKA finden gewerbliche Anwender, Betriebe aus Handwerk und Industrie sowie öffentliche Einrichtungen eine praxisgerechte Auswahl an Atemschutz-Vollmasken für unterschiedliche Einsatzbereiche im Arbeitsschutz. Entscheidend ist dabei nicht nur die Maske selbst, sondern auch die passende Kombination aus Filter, Anschlussstandard, Material und Ersatzteilen. So lässt sich für viele Anwendungen eine Lösung auswählen, die sowohl den geforderten Schutz als auch Tragekomfort und Wirtschaftlichkeit im Alltag berücksichtigt. Ergänzend sind klare Produktangaben zu Normen, Kompatibilität und Einsatzgebiet wichtig, damit Einkäufer und Sicherheitsverantwortliche die passende Atemschutzmaske schnell und sicher auswählen können.