Taschenwaagen

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Taschenwaagen jetzt kaufen: Entdecken Sie präzise Mini-Taschenwaagen für Handwerk, Labor und Industrie. Ideal für unterwegs mit hoher Genauigkeit.
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Taschenwaage kaufen für Handwerk, Industrie und Labor

Ob im Außendienst, im Labor, in der Werkstatt oder im Bildungsbereich: Wenn es um präzise Gewichtsmessungen an wechselnden Orten geht, ist eine Taschenwaage unverzichtbar. Doch "klein" bedeutet nicht automatisch "einfach". Die Auswahl an Mini-Taschenwaagen ist riesig, und die technischen Unterschiede zwischen einem billigen Gadget und einem professionellen Messinstrument von Herstellern wie KERN & SOHN sind gravierend.

Was eine professionelle Taschenwaage ausmacht

Auf den ersten Blick ähneln sich viele Geräte: Ein kleines Kunststoffgehäuse, eine Wiegefläche und ein LCD-Display. Doch für den gewerblichen Einsatz oder den naturwissenschaftlichen Unterricht reichen Standard-Modelle oft nicht aus. Eine professionelle Taschenwaage definiert sich durch die Zuverlässigkeit ihrer Messergebnisse unter variablen Bedingungen.

Der Unterschied zwischen "Kompakt" und "Spielzeug"

Eine hochwertige Mini-Taschenwaage (oft auch als Feinwaage oder Goldwaage bezeichnet) muss mehr können, als nur grob ein Gewicht anzuzeigen. Sie muss reproduzierbare Ergebnisse liefern. Das bedeutet: Wenn Sie das gleiche Objekt fünfmal hintereinander auflegen, muss die Waage fünfmal denselben Wert anzeigen. Günstige Modelle driften hier oft ab, besonders wenn sich die Umgebungstemperatur ändert oder die Batterieleistung nachlässt.

Professionelle Geräte, wie beispielsweise die KERN Taschenwaage CM oder Modelle der TGC-Serie, integrieren Technologien aus stationären Laborwaagen in ein portables Format. Dazu gehören Temperaturkompensation, hochwertige Dehnungsmessstreifen und robuste Gehäuse, die den Sensor beim Transport schützen.

Typische Einsatzgebiete in der Praxis

Die Anwendungsbereiche sind vielfältiger, als man zunächst annimmt:

  • Juweliere und Goldankauf: Hier ist eine Ablesbarkeit in Karat (ct) und eine hohe Präzision gesetzlich oder durch Handelsbräuche vorgeschrieben.
  • Schulen und Universitäten: Im Chemie- und Physikunterricht benötigen Schüler robuste Waagen, die kleine Mengen Chemikalien exakt abwiegen können, aber auch mal einen unachtsamen Stoß verzeihen.
  • Industrie und Qualitätssicherung: Für Stichproben direkt an der Produktionslinie oder im Warenausgang.
  • Handwerk und Gastronomie: Vom Abwiegen spezieller Gewürze und Zusätze in der Lebensmitteltechnik bis hin zum Mischen von Farben und Lacken im Malerhandwerk.
  • Pharmabereich und Medizin: Für die mobile Dosierung oder Kontrolle von Medikamenten (im Rahmen der zulässigen Toleranzen).

Die wichtigsten Auswahlkriterien für Ihre Taschenwaage

Bevor Sie eine Taschenwaage kaufen, sollten Sie ein klares Anforderungsprofil erstellen. Die "beste" Waage gibt es nicht pauschal – es gibt nur die Waage, die am besten zu Ihrem spezifischen Wägegut und Arbeitsumfeld passt.

1. Wägebereich vs. Ablesbarkeit (Genauigkeit)

Dies ist der technische Kern jeder Kaufentscheidung. Es besteht fast immer ein Zielkonflikt: Je höher der maximale Wägebereich, desto geringer ist meist die Feinheit der Ablesbarkeit (d).

  • Der Wägebereich (Max): Dies ist das maximale Gewicht, das die Waage tragen kann, ohne Schaden zu nehmen oder "Error" anzuzeigen. Typische Bereiche bei Taschenwaagen liegen zwischen 50 g und 1000 g (1 kg).
  • Die Ablesbarkeit (d): Dies ist der kleinste Schritt, den die Waage anzeigen kann. Üblich sind 0,1 g, 0,01 g oder sogar 0,001 g.

Die goldene Regel: Kaufen Sie so viel Wägebereich wie nötig, aber so wenig wie möglich, um die beste Präzision zu erhalten.

Ein Beispiel: Wenn Sie Briefe wiegen wollen, reicht eine Teilung von 1 g völlig aus. Wenn Sie jedoch chemische Substanzen oder Edelsteine wiegen, benötigen Sie zwingend 0,01 g oder feiner. Eine KERN Taschenwaage mit 1 kg Kapazität hat oft eine gröbere Teilung als ein Modell, das nur bis 60 g wiegt.

Achtung: "Ablesbarkeit" ist nicht gleichbedeutend mit "Genauigkeit". Die Genauigkeit (Linearität) beschreibt, wie stark der angezeigte Wert vom tatsächlichen Wert abweichen darf. Bei hochwertigen Markenwaagen ist dieser Wert im Datenblatt spezifiziert.

2. Kalibrierbarkeit und Justierung

Im professionellen Umfeld ist eine Waage, die man nicht justieren kann, nutzlos. Durch Stöße beim Transport, Temperaturschwankungen oder die natürliche Alterung der Sensoren verändern sich die Messwerte schleichend.

  • Kalibrierung: Der Vergleich des angezeigten Wertes mit einem bekannten Referenzgewicht (Prüfgewicht).
  • Justierung: Der Eingriff in das Messsystem, um die Abweichung zu korrigieren.

Gute Mini-Taschenwaagen verfügen über ein Kalibrierprogramm (CAL-Funktion). Dazu benötigen Sie passende Prüfgewichte. Achten Sie beim Kauf darauf, ob ein Justiergewicht bereits im Lieferumfang enthalten ist oder separat erworben werden muss. Bei Modellen wie der KERN CM Serie ist die Justierung über Tastenkombinationen einfach durchzuführen, was die dauerhafte Präzision sichert.

3. Bauform, Portabilität und Schutz

Der Name "Taschenwaage" impliziert Mobilität. Doch wie diese umgesetzt wird, variiert stark:

  • Klappdeckel: Der Klassiker. Ein harter Kunststoffdeckel schützt die empfindliche Wiegefläche und das Display vor Druck und Kratzern in der Jackentasche. Oft dient der Deckel abgenommen auch als Wiegegefäß.
  • Etui-Design: Manche Waagen sind in ein festes Etui integriert, das wie ein Taschenrechner aussieht. Das bietet Diskretion und Schutz.
  • Integrierter Taschenrechner: Eine clevere Kombination, die besonders bei Inventuren oder im Goldankauf beliebt ist. KERN bietet Modelle an, bei denen im Deckel ein vollwertiger Taschenrechner sitzt – so können Gewicht und Preis/Gesamtmenge sofort verrechnet werden, ohne ein zweites Gerät zu benötigen.

Die Dimensionen sind ebenfalls entscheidend. Wenn die Waage wirklich in die Brusttasche eines Kittels passen soll, darf sie nicht zu hoch aufbauen (oft unter 15-20 mm).

4. Hygiene und Material der Wägeplatte

Für Anwendungen im Lebensmittelbereich, in Laboren oder in der Medizin ist Hygiene ein kritischer Faktor.

  • Kunststoff: Günstig und leicht, aber schwerer steril zu halten und anfällig für Kratzer, in denen sich Rückstände sammeln können. Zudem können bestimmte Chemikalien Kunststoffe angreifen.
  • Edelstahl: Die bevorzugte Wahl für Profis. Eine Edelstahl-Wägeplatte ist resistent gegen die meisten Chemikalien, lässt sich leicht reinigen und desinfizieren und ist mechanisch robuster. Viele Modelle der KERN Taschenwaagen setzen auf Edelstahlflächen, die zudem optisch hochwertiger wirken.

5. Energieversorgung und Funktionen

Da Taschenwaagen mobil eingesetzt werden, ist die Energieeffizienz essenziell.

  • Batterietyp: Standard sind AAA-Batterien (Micro) oder Knopfzellen. AAA-Batterien sind zu bevorzugen, da sie überall erhältlich sind und meist eine längere Laufzeit bieten als kleine Knopfzellen.
  • Auto-Off Funktion: Um Batterien zu schonen, schalten sich gute Waagen nach einer gewissen Zeit (z.B. 2-4 Minuten) ohne Laständerung automatisch ab. Diese Funktion sollte idealerweise deaktivierbar sein, falls man längere Versuchsreihen durchführt, bei denen die Waage permanent "wach" bleiben muss.
  • Tara-Funktion (Zuwiegefunktion): Standard bei fast allen digitalen Modellen. Sie erlaubt es, ein Gefäß aufzustellen, die Anzeige auf Null zu setzen und dann den Inhalt einzuwiegen.

Markenqualität vs. No-Name: Warum KERN?

Bei der Suche nach "Taschenwaage kaufen" werden Sie mit Angeboten aus Fernost überflutet, die oft nur wenige Euro kosten. Für den Hobbybereich mag das genügen. Wer jedoch beruflich auf Messergebnisse angewiesen ist, sollte auf etablierte Marken wie KERN & SOHN setzen.

Die Vorteile von Markenherstellern:

  1. Garantierte Spezifikationen: Wenn KERN eine Ablesbarkeit von 0,01 g angibt, wurde dies geprüft. Bei No-Name-Produkten ist dies oft nur ein theoretischer Wert des Displays, nicht des Sensors.
  2. Ersatzteile und Zubehör: Ein verlorener Batteriefachdeckel oder ein benötigtes Prüfgewicht der passenden Klasse sind bei Markenherstellern auch nach Jahren noch verfügbar.
  3. Support und Dokumentation: Sie erhalten ausführliche deutsche Bedienungsanleitungen und Datenblätter, was für die Dokumentation in QM-Systemen (Qualitätsmanagement) wichtig ist.
  4. DAkkS-Kalibrierung: Für viele KERN Waagen können Sie optional einen DAkkS-Kalibrierschein erwerben (oder die Waage zur Kalibrierung einsenden). Das ist für Unternehmen, die ISO-zertifiziert sind, oft Pflicht.

Empfehlenswerte Modellreihen im Vergleich

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, betrachten wir einige typische Modellreihen, die sich in der Praxis bewährt haben. Der Fokus liegt hierbei auf den oft gesuchten KERN Taschenwaagen, da diese den Marktstandard im B2B-Bereich definieren.

Der Allrounder: KERN CM Serie

Die KERN CM ist der Klassiker unter den Taschenwaagen. Sie vereint ein robustes Design mit hoher Präzision.

  • Besonderheit: Der integrierte Taschenrechner im Klappdeckel. Dies macht sie zum idealen Werkzeug für den mobilen Gold- und Schmuckankauf oder für Laboranten, die Mischverhältnisse direkt ausrechnen müssen.
  • Wägebereiche: Verfügbar von sehr feinen 60 g (mit 0,01 g Teilung) bis hin zu 1000 g (mit 1 g Teilung).
  • Zielgruppe: Juweliere, Pfandleiher, Labortechniker, Schulen.

Die Hochpräzise: KERN TGC

Wenn es noch genauer sein muss und das Design eine Rolle spielt, ist die TGC-Reihe eine starke Option.

  • Material: Sie zeichnet sich durch ein besonders hochwertiges Gehäuse und eine Edelstahl-Wägeplatte aus.
  • Performance: Schnelle Einschwingzeiten sorgen dafür, dass Sie nicht lange auf das Ergebnis warten müssen.
  • Formfaktor: Sehr flach und kompakt, ideal für die Hemdtasche.
  • Zielgruppe: Qualitätsprüfung, anspruchsvolle Hobbyisten (Münzsammler), Feinmechanik.

Die Robuste für die Werkstatt: KERN TEE

Für rauere Umgebungen konzipiert, bei denen Design zweitrangig, aber Funktionalität alles ist.

  • Design: Oft etwas klobiger, aber dafür extrem widerstandsfähig. Der Klappdeckel ist so konstruiert, dass er die gesamte Waage umschließt.
  • Handling: Große Tasten, die auch mit (sauberen) Arbeitshandschuhen bedient werden können.
  • Zielgruppe: Werkstätten, Produktion, Außendienst im Handwerk.

Praktische Tipps für den Umgang mit Taschenwaagen

Selbst die teuerste Mini-Taschenwaage liefert falsche Ergebnisse, wenn sie falsch bedient wird. Hier sind die häufigsten Fehlerquellen und wie Sie diese vermeiden:

1. Der Untergrund ist entscheidend

Eine Taschenwaage gehört auf einen festen, vibrationsfreien Tisch. Messungen "aus der Hand" sind unmöglich. Selbst ein wackeliger Campingtisch oder eine vibrierende Maschine in der Nähe können das Ergebnis bei einer 0,01 g Teilung verfälschen.

2. Temperatur beachten

Waagen sind temperaturempfindlich. Wenn Sie die Waage im Winter aus dem kalten Auto in ein warmes Labor holen, geben Sie dem Gerät Zeit zur Akklimatisierung (mindestens 15-30 Minuten). Kondenswasser auf der Elektronik oder thermische Spannungen im Dehnungsmessstreifen führen sonst zu Drift.

3. Richtig beladen

Legen Sie das Wägegut immer sanft und möglichst mittig auf die Wägeplatte. Ein hartes "Draufwerfen" kann den Sensor (die Wägezelle) dauerhaft beschädigen (Überlast). Auch wenn viele Waagen einen Überlastschutz haben: Die Mechanik einer Feinwaage ist filigran.

4. Windschutz nutzen

Viele Feinwaagen haben einen kleinen, integrierten Windschutz. Nutzen Sie diesen! Ein Luftzug durch ein offenes Fenster oder eine Klimaanlage drückt auf die Waagschale. Bei einer Auflösung von 0,001 g ist ein Luftzug bereits als Gewicht messbar.

5. Magnetismus und Statik

Vermeiden Sie es, magnetische Materialien direkt auf die Waage zu legen, wenn diese nicht explizit dafür ausgelegt ist. Auch elektrostatische Aufladung (z.B. bei Kunststoffgefäßen und trockenem Pulver) kann die Anzeige tanzen lassen. Antistatik-Sprays oder spezielle Ionen-Entladungsgeräte können hier im Laborumfeld helfen.

Einheiten und Umrechnung: Mehr als nur Gramm

Moderne digitale Taschenwaagen sind Multitalente, was die Einheiten angeht. Per Knopfdruck ("UNIT"-Taste) lassen sich verschiedene Maßeinheiten durchschalten. Das ist besonders im internationalen Warenverkehr oder in spezifischen Branchen wichtig.

  • g (Gramm): Der Standard weltweit.
  • oz (Unze): Wichtig für den angloamerikanischen Raum und Lebensmittel.
  • ct (Karat): Die Währung der Edelsteinhändler. 1 Karat entspricht 0,2 Gramm.
  • gn (Grain): Wird oft im Bereich von Sportwaffen (Pulverladung) oder Bogenschießen (Pfeilspitzen) verwendet.
  • dwt (Pennyweight): Eine alte Einheit, die teilweise noch im Edelmetallhandel vorkommt.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die für Sie relevante Einheit unterstützt wird. Bei KERN Waagen ist dies im Datenblatt stets transparent ausgewiesen.

Batteriemanagement und Nachhaltigkeit

Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Stromversorgung. Da Taschenwaagen meist batteriebetrieben sind, sollten Sie immer Ersatzbatterien dabei haben. Wenn die Spannung der Batterien sinkt, wird oft noch ein Displaywert angezeigt, aber die Messgenauigkeit kann bereits leiden, bevor das "Low Bat"-Symbol erscheint.

Tipp: Verwenden Sie hochwertige Alkali-Batterien oder Lithium-Batterien für den Außeneinsatz bei kalten Temperaturen. Akkus (NiMH) haben eine geringere Spannung (1,2 V statt 1,5 V), was bei manchen Waagen dazu führen kann, dass sie früher "Batterie leer" melden.

Für den stationären Betrieb bieten einige wenige Taschenwaagen-Modelle einen Anschluss für ein Netzteil. Dies widerspricht zwar dem mobilen Gedanken, kann aber sinnvoll sein, wenn die Waage einen festen Platz im Labor hat, aber wegen ihrer kompakten Größe gewählt wurde.

Rechtliche Aspekte: Die Eichpflicht

Ein sehr wichtiger Punkt für gewerbliche Nutzer: Taschenwaagen sind in der Regel nicht eichfähig.

Was bedeutet das? Nach dem Mess- und Eichgesetz dürfen Waagen im geschäftlichen Verkehr, bei denen der Preis einer Ware über das Gewicht ermittelt wird (z.B. Goldankauf, Verkauf von losen Tees, Apothekenrezepturen), nur verwendet werden, wenn sie geeicht sind.

Die meisten Mini-Taschenwaagen, auch die hochwertigen von KERN, sind "nur" kalibrierbar, aber haben keine Bauartzulassung für die Eichung.

  • Nutzung erlaubt für: Interne Kontrollen, Privatanwender, Unterricht, nicht-preisleitende Messungen.
  • Nutzung verboten für: Direkten Verkauf nach Gewicht an Endverbraucher.

Wenn Sie eine Waage für den eichpflichtigen Verkehr benötigen (z.B. als mobiler Goldhändler), müssen Sie explizit nach eichfähigen Waagen suchen. Diese sind meist größer (Klasse I oder II Waagen) und deutlich teurer als eine klassische Taschenwaage. Verwechseln Sie "hohe Präzision" nicht mit "geeicht". Eine Taschenwaage kann extrem genau sein, darf aber rechtlich trotzdem nicht für den Goldverkauf genutzt werden.

Checkliste für den Kauf Ihrer Taschenwaage

Um den Auswahlprozess abzuschließen, gehen Sie diese Punkte durch, bevor Sie eine Bestellung auslösen:

  1. Maximalgewicht: Was ist das Schwerste, das ich jemals wiegen werde? (Puffer einplanen!)
  2. Genauigkeit: Welche kleinste Differenz muss ich noch erkennen können? (0,1 g, 0,01 g oder feiner?)
  3. Größe: Muss die Waage in die Hosentasche, die Laptoptasche oder den Werkzeugkoffer?
  4. Schutz: Brauche ich einen festen Klappdeckel für den rauen Werkstattalltag?
  5. Umgebung: Ist Hygiene (Edelstahl) wichtig? Brauche ich einen Windschutz?
  6. Funktionen: Brauche ich Stückzählung, Prozentbestimmung oder einen Taschenrechner?
  7. Zubehör: Ist ein Prüfgewicht zur Justierung enthalten oder muss ich es mitbestellen?

Taschenwaagen: Präzision im Taschenformat

Eine Taschenwaage zu kaufen scheint trivial, ist aber für Profis eine Entscheidung mit Tragweite. Wer billig kauft, kauft oft doppelt oder riskiert Fehler in der Produktion und Dokumentation.

Die Investition in eine Markenwaage, etwa von KERN, zahlt sich durch Langlebigkeit, verlässliche Messwerte und Robustheit schnell aus. Egal ob Sie im Labor Proben analysieren, auf der Baustelle Materialien mischen oder im Pfandleihhaus den Wert von Schmuckstücken taxieren (intern) – die richtige Mini-Taschenwaage ist Ihr verlässlicher Partner im Alltag.

Achten Sie auf das Verhältnis von Wägebereich zu Ablesbarkeit, wählen Sie Materialien, die zu Ihrem Arbeitsumfeld passen, und vergessen Sie nicht die regelmäßige Kalibrierung. So stellen Sie sicher, dass "klein" auch wirklich "oho" bleibt.

Taschenwaage bei ESSKA

ESSKA bietet eine breite Auswahl an Taschenwaagen, die speziell auf die Anforderungen von Handwerk, Industrie, Labor und privaten Anwendern zugeschnitten sind. Das Sortiment umfasst Modelle namhafter Hersteller wie KERN, die für ihre hohe Präzision, Robustheit und Langlebigkeit bekannt sind. Bei der Produktauswahl profitieren Kunden von einer fachkundigen Beratung und detaillierten Produktbeschreibungen, die alle relevanten technischen Daten übersichtlich zusammenfassen. Darüber hinaus überzeugt ESSKA durch eine schnelle Lieferfähigkeit und attraktive Preise, sodass sowohl Einsteiger als auch Profis die passende Miniwaage für ihren individuellen Einsatzzweck finden. Das Angebot wird kontinuierlich aktualisiert, um moderne Technologien, energieeffiziente Konzepte und praktische Zusatzfunktionen wie Tara-, Auto-Off- und Kalibrieroptionen bereitzustellen. Wer Wert auf eine große Auswahl, vertrauenswürdige Markenqualität und einen verlässlichen Kundenservice legt, ist bei ESSKA beim Kauf einer Taschenwaage bestens aufgehoben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Taschenwaagen

Kann ich mein Smartphone als Waage benutzen?

Es gibt Apps, die dies versprechen, doch physikalisch ist das unmöglich bzw. extrem ungenau. Touchscreens reagieren auf elektrische Leitfähigkeit, nicht auf Druckgewicht. Einige Workarounds nutzen die Neigungssensoren, sind aber eher Spielerei als Messinstrument. Für verlässliche Werte führt kein Weg an einer echten digitalen Waage vorbei.

Wie oft muss ich meine Taschenwaage kalibrieren?

Das hängt von der Nutzung ab. Bei täglichem, professionellem Einsatz empfiehlt sich eine Überprüfung (mit einem Prüfgewicht) einmal pro Woche oder vor jeder kritischen Messreihe. Zwingend notwendig ist die Justierung nach jedem Batteriewechsel, nach starken Temperaturschwankungen oder wenn die Waage Erschütterungen ausgesetzt war.

Was bedeutet "Überlastschutz"?

Der Überlastschutz ist eine mechanische Vorrichtung im Inneren der Waage, die verhindert, dass der Sensor (Wägezelle) zerstört wird, wenn man versehentlich zu viel Gewicht auflegt. Dennoch sollte man die Maximallast (Max) nicht dauerhaft überschreiten, da dies die Federkörper ermüden kann.

Darf ich eine Taschenwaage im Flugzeug mitnehmen?

Im Handgepäck ist dies meist problemlos möglich, da es sich um ein elektronisches Kleingerät handelt. Achten Sie bei internationalen Reisen jedoch darauf, dass an der Sicherheitskontrolle Fragen aufkommen könnten, da Feinwaagen auch in sensiblen Bereichen (Drogenkriminalität) genutzt werden. Ein professionelles Erscheinungsbild der Waage und ein klarer beruflicher Kontext sind hilfreich. Entfernen Sie ggf. die Batterien für den Transport, um ein versehentliches Einschalten zu verhindern.

Warum schwankt die Anzeige meiner Waage?

Dies hat meist drei Gründe:

  1. Instabiler Untergrund: Vibrationen (z.B. PC-Lüfter auf dem Tisch).
  2. Luftzug: Offene Fenster oder Atemluft direkt auf die Wiegefläche.
  3. Elektrostatik: Die Waage oder das Wägegut sind statisch aufgeladen. Stellen Sie sicher, dass die Waage fest steht, verwenden Sie den Windschutz und entladen Sie statische Elektrizität.

Gibt es Taschenwaagen mit Datenschnittstelle?

In der Kategorie der klassischen "Mini-Taschenwaagen" ist dies sehr selten, da USB- oder RS-232-Ports Platz und Energie benötigen. Wenn Sie Messdaten direkt an einen PC übertragen müssen, sollten Sie sich in der Kategorie der tragbaren Kompaktwaagen oder Präzisionswaagen umsehen, die zwar größer sind, aber oft über Schnittstellen (KCP - KERN Communication Protocol) verfügen.

Welche Genauigkeit ist für Schulversuche notwendig?

Für den Physik- und Chemieunterricht in der Sekundarstufe I reicht meist eine Ablesbarkeit von 0,1 g oder 0,05 g. Für die Oberstufe oder spezielle Projekte ist 0,01 g empfehlenswert, um signifikante Ergebnisse bei kleinen Stoffmengen zu erhalten. Robustheit (Überlastschutz) ist im schulischen Kontext oft wichtiger als die allerletzte Nachkommastelle.

Was ist der Unterschied zwischen Waage und Feinwaage?

Der Begriff ist nicht normiert. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet "Waage" alles, was Gewicht misst (auch Personenwaagen). "Feinwaage" wird meist für Geräte verwendet, die eine Ablesbarkeit von 0,1 g oder feiner (0,01 g / 0,001 g) besitzen. Taschenwaagen fallen fast immer in die Kategorie der Feinwaagen, da ihre Baugröße ohnehin nur kleine Lasten zulässt, was technisch eine feinere Auflösung ermöglicht.