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Feuerwehrschläuche

11 Produkte in 154 Ausführungen
Flachschläuche mit glatter Innsenseele und geringem Reibungsverlust für die See-, Heißwasser- und Löschmittelförderung.
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Die Geschichte der Feuerwehrschläuche

Bereits im antiken Griechenland sollen die ersten Feuerwehrschläuche ihre Verwendung gefunden haben, diese gerieten allerdings in Vergessenheit.

Ab dem 16. Jahrhundert fanden Lederschläuche und genietete Schläuche in Deutschland Erwähnung. Die Pflege zur Erhaltung der aus Leder gefertigten Schläuche war sehr hoch, sie mussten nach jedem Gebrauch mit Fett eingeschmiert werden, damit sie nicht spröde wurden.

Im 17. Jahrhundert fanden die ersten Feuerwehrschläuche aus Segeltuch (Erfinder: der holländische Maler Jan van der Heyden) Verwendung. Diese wiesen allerdings durch die Naht eine Schwachstelle auf. Ab 1720 gab es die ersten nahtlos gefertigten Hanfschläuche und 1865 wurden die ersten gummierten Feuerwehrschläuche auf dem deutschen Feuerwehrtag in Leipzig vorgestellt.

Heutzutage wird zwischen Druck- und Saugschläuchen unterschieden. Die Druckschläuche bestehen aus Kunstfasergewebe (Polyester). Die Dichtigkeit wird durch eine Gummi Beschichtung im Inneren gewährleistet. Je nach Anwendung sind die Feuerwehrschläuche mit einer äußeren Schutzhülle aus Gummi oder Kunstharz überzogen.

Einsatzbereiche für Feuerwehrschläuche

Feuerlöschschläuche – vergleichbar mit Gummischläuchen, die man für die Bewässerung des Gartens verwendet – sind ein wichtiges Werkzeug für die Feuerwehr. Mit Ihnen wird das Löschmittel Wasser oder auch eine Mischung aus Wasser und Schaum zum Brandherd befördert. Eine Person allein nicht festhalten. Während eines Einsatzes liegt auf einem Feuerwehrschlauch ein Druck von durchschnittlich 10 bar.

Aber nicht nur bei der Feuerwehr finden die Feuerwehrschläuche Verwendung, sondern in vielen weiteren Bereichen wie Militär, technische Hilfsdienste, Industrie (auch Industrieschläuche), Bauwirtschaft und Landwirtschaft und werden häufig auch als Bauschläuche bezeichnet.

Eigenschaften von Feuerwehrschläuchen

Hohe Beständigkeit und Stabilität sind wichtige Merkmale von Feuerwehrschläuchen dank ihres dicken Gewebes. Sie halten starkem Wasserdruck stand, die Gartenschläuche beispielsweise nicht mehr bewältigen können. Mit Ihnen können große Mengen Wasser in kurzer Zeit gefördert werden. Schlauchmaterial aus Polyester hat sich besonders bewährt. Auf der Innenseite ist der Feuerwehrschlauch meist gummiert. Durch die Beschichtung wird verhindert, dass das Wasser das Textilgewebewebe dringt.

Um einen entsprechenden Einsatz zu ermöglichen sind Feuerwehrschläuche je nach Schlauch beständig gegen See- und Heißwasser, Löschmittel und leichte Chemikalien. Zudem sind sie flexibel und teilweise fluoreszierend, um mehr Sicherheit zu bieten. Diese Flachschläuche zeichnen sich durch eine glatte Innenseele mit geringem Reibungsverlust aus.

Die Feuerwehrschläuche werden an den Enden mit entsprechenden Kupplungen (z.B.Storz Feuerwehrkupplungen) schnell zusammengesetzt.

Ausführungen von Feuerwehrschläuchen

Die Feuerwehrschläuche lassen sich ganz grob in zwei Typen einteilen: Saugschläuche und Druckschläuche.

Saugschläuche dienen als Saugleitung für Wasser oder andere nicht aggressive Flüssigkeiten. Sie sind formstabil, um dem beim Saugvorgang auftretenden Unterdruck Stand halten zu können.

Druckschläuche leiten unter Druck Wasser, Wasser-Schaumgemisch oder andere (nicht aggressive) Flüssigkeiten weiter und bestehen meist aus einem Kunstfasergewebe (Polyester). Sie lassen sich aufgrund ihrer meist flexiblen Form flach zusammenfalten und platzsparend transportieren.

Die Feuerwehrschläuche unterliegen den Bestimmungen der DIN 14811. Die DIN legt fest, welche Eigenschaften ein Feuerwehrschlauch aufweisen muss und welchen Prüfungen er unterliegt. Gemäß der oben genannten DIN werden die Druckschläuche nach ihrem Durchmesser (durch ihn wird bestimmt, wie viel Lieter Wasser in der Minute befördert werden kann) unterteilt:

  • A-Schlauch
  • B-Schlauch
  • C-Schlauch
  • D-Schlauch
  • HD-Schlauch
  • F-Schlauch

Für Druck-Feuerwehrschläuche beträgt der Betriebsdruck bis zu 17 bar. Der Prüfdruck beträgt 12 bar (für A- und F-Schläuche) bzw. 16 bar für B-, C- und D-Schläuche. Der sogenannte Berstdruck, der maximale Druck den die Schläuche ohne bersten Stand halten müssen, wird mit 25 bar angegeben.

A-Schlauch

Feuerwehrschläuche mit der Nenngröße A weisen den größten Durchmesser auf. Sie kommen nur aufgrund Ihrer enormen Durchflussmenge – und damit auch schwer zu handhabenden Abmessungen – nur vereinzelt in öffentlichen Feuerwehren zum Einsatz, schon eher bei hochspezialisierten Werkfeuerwehren. Sie eigenen sich für große Chemiebetriebe und für spezielle Einsätze des Katastraphenhilfsdienstes.

B-Schlauch

B-Schläuche werden von Feuerwehren genutzt und kommen bei der Wasserförderung aus Hydranten zur Pumpe beispielsweise zum Einsatz. Großbrände, Wasserwerfer und Wenderohre mit B-Anschluss sind weitere Einsatzzwecke.

C-Schlauch

C-Schläuche werden von Feuerwehren direkt zur Brandbekämpfung bzw. des Löschangriffs eingesetzt. Sie sind aufgrund ihrer Größe für diese Einsätze gut zu handhaben und transportieren dennoch die ausreichende Wassermenge. Bei Großbränden hingegen kommen meist B-Rohre zum Einsatz.

D-Schlauch

Feuwerwehrschläuche mit der Nenngröße D kommen bei der Feuerwehr seltener zum Einsatz und eignen sich aufgrund des kleinen Durchmessers eher zur Restablöschung und für Kleinlöschgeräte.

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