Füllsortimente

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Verbandskasten Füllsortiment für Handwerk, Industrie und Fuhrpark: passende DIN-Norm schnell prüfen und rechtssicher beschaffen.
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Passendes Füllsortiment für den Verbandskasten: DIN 13157, DIN 13169 & DIN 13164

Die regelmäßige Kontrolle und Aktualisierung von Erste-Hilfe-Materialien gehört zu den grundlegenden Pflichten in Arbeitssicherheit und Fuhrparkmanagement. Ob in der Produktionshalle, auf der Baustelle, in öffentlichen Einrichtungen oder im Firmenfahrzeug – im Ernstfall muss das Material vollständig, steril und sofort griffbereit sein. Ein abgelaufener oder unvollständiger Erste-Hilfe-Koffer stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern kann auch bei behördlichen Prüfungen zu Beanstandungen führen.

Statt bei fehlenden Teilen direkt einen komplett neuen Koffer anzuschaffen, bietet ein genormtes Verbandskasten Füllsortiment eine wirtschaftliche und ressourcenschonende Lösung. Mit einem passenden Nachfüllset lässt sich die Erste-Hilfe-Ausstattung mit wenigen Handgriffen wieder auf den neuesten Stand der gesetzlichen Vorgaben bringen. Entscheidend ist dabei die Auswahl der korrekten Norm für den jeweiligen Einsatzbereich.

Füllsortiment DIN 13157: Der kleine Verbandskasten für Betriebe

Das Füllsortiment DIN 13157 bildet die Basis der Ersten Hilfe in der Arbeitswelt. Es wird als "kleiner Betriebsverbandkasten" bezeichnet, enthält jedoch eine umfassende medizinische Grundausstattung, die speziell auf typische Arbeitsunfälle zugeschnitten ist.

Der Inhalt eines solchen Sets ist vom Gesetzgeber exakt vorgeschrieben. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen unter anderem Heftpflaster, verschiedene Pflasterstrips, Fingerverband und Fingerkuppenverband für typische Handverletzungen. Darüber hinaus gehören sterile YPSISAVE Verbandpäckchen, Verbandtuch, Fixierbinde, ein Dreiecktuch sowie Vliesstoff-Tücher zur Wundversorgung zwingend in das Sortiment. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine Kälte-Sofort-Kompresse, eine Rettungsdecke, medizinische Handschuhe, eine Erste-Hilfe-Schere sowie eine Erste-Hilfe-Broschüre, die als Leitfaden in Stresssituationen dient.

Wann genau ein Füllsortiment DIN 13157 ausreicht, hängt von der Art des Betriebes und der Mitarbeiterzahl ab. In Verwaltungs- und Handelsbetrieben ist ein kleiner Verbandkasten für bis zu 50 Beschäftigte ausreichend. In Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben reicht er für bis zu 20 Mitarbeiter, während auf Baustellen aufgrund des erhöhten Unfallrisikos bereits ab 11 Mitarbeitern größere oder zusätzliche Kapazitäten gefordert sind (hier gilt der kleine Kasten für bis zu 10 Personen).

Füllsortiment DIN 13169: Der große Verbandskasten für Industrie und Gewerbe

Wenn die Mitarbeiterzahlen steigen oder das Gefährdungspotenzial im Betrieb höher eingestuft wird, kommt das Füllsortiment DIN 13169 zum Einsatz. Dies ist der sogenannte "große Betriebsverbandkasten".

Eine der häufigsten Fragen in der Arbeitssicherheit lautet: Was ist der Unterschied zwischen DIN 13157 und 13169? Die Antwort ist simpel, aber wichtig für die Materialplanung: Das Füllsortiment DIN 13169 enthält exakt die doppelte Menge an Erste-Hilfe-Material wie die DIN 13157. Anstelle von beispielsweise einer Kälte-Sofort-Kompresse sind hier zwei Stück enthalten. Statt zwei Rettungsdecken finden sich vier im Set. Die qualitative Zusammensetzung ist identisch, lediglich die Quantität ist genau verdoppelt. Dies bedeutet auch, dass ein großer Verbandkasten nach DIN 13169 formal und rechtlich durch zwei kleine Verbandkästen nach DIN 13157 ersetzt werden darf, sofern diese am gleichen Ort gut zugänglich aufbewahrt werden.

Vorgeschrieben ist das Füllsortiment nach DIN 13169 in Verwaltungsbetrieben ab 51 bis 300 Beschäftigten, in Herstellungsbetrieben von 21 bis 100 Beschäftigten und auf Baustellen von 11 bis 50 Beschäftigten. Für jede weitere Überschreitung dieser Grenzen muss zusätzliches Erste-Hilfe-Material (entweder nach DIN 13157 oder DIN 13169) bereitgestellt werden. Öffentliche Einrichtungen und große Produktionsstätten setzen häufig auf den großen Koffer, um im Ernstfall bei mehreren Verletzten oder hohem Materialverbrauch ausreichend Reserven zu haben.

Füllsortiment DIN 13164: Die Pflichtausstattung für Kfz und Fuhrpark

Während in Gebäuden die Betriebsverbandkästen dominieren, gelten für Firmenwagen, Transporter und Lkw eigene Regeln. Hierfür wird das Füllsortiment DIN 13164 benötigt. Diese Norm definiert den klassischen Kfz-Verbandkasten oder die Kfz-Verbandtasche.

Die Anforderungen an die DIN 13164 wurden in der jüngeren Vergangenheit aktualisiert, was bei Fuhrparkleitern oft zu der Frage führt, welche die neueste DIN-Norm ist und was diese aktuell enthalten muss. Seit der letzten Anpassung im Jahr 2022 sind zwei medizinische Gesichtsmasken (Typ I, EN 14683) ein fester Bestandteil des Pflichtinventars. Im Gegenzug wurde ein Dreiecktuch sowie das kleinere Verbandtuch aus der Norm gestrichen.

Auch beim Pkw ist das Ablaufdatum von enormer Bedeutung. Wie alt darf der Verbandskasten beim TÜV sein? Sobald das aufgedruckte Verfallsdatum der sterilen Komponenten (wie Kompressen oder Verbandpäckchen) überschritten ist, gilt die Ausstattung als mangelhaft. Bei der Hauptuntersuchung wird ein abgelaufener oder unvollständiger Kfz-Verbandkasten als geringer Mangel (GM) eingestuft. Ein rechtzeitiger Austausch der Komponenten durch ein vollständiges Füllsortiment DIN 13164 erspart Nachprüfungen und stellt die Sicherheit der Mitarbeiter im Außendienst sicher.

Regelmäßige Kontrolle, Nachfüllsets und Wirtschaftlichkeit

Die Pflege der Erste-Hilfe-Ausstattung sollte in festen Intervallen erfolgen. Sterile Produkte wie Pflaster, Verbandtuch oder Fixierbinde haben in der Regel eine Haltbarkeit von etwa fünf Jahren ab Herstellungsdatum. Pflaster können über die Zeit ihre Klebkraft verlieren, und bei sterilen Kompressen ist nach Ablauf der Frist die Keimfreiheit nicht mehr garantiert.

Beim Austausch stellt sich oft die Frage nach der Effizienz. Einzelne Pflasterstrips, Kompressen oder eine verlorene Erste-Hilfe-Schere separat nachzukaufen, ist logistisch aufwendig. Qualitätshersteller wie etwa die Holthaus Medical GmbH und andere etablierte Marken bieten daher komplette Nachfüllsets an. Ein solches Set umfasst die gesamte Füllung nach der jeweiligen Norm in einem Paket.

Der Griff zu einem kompletten Füllsortiment ist meist die wirtschaftlichste Entscheidung. Der reguläre Preis für ein komplettes Nachfüllset liegt oft deutlich unter der Summe der Einzelteile. Zudem entfällt das zeitaufwendige Zusammensuchen und Kontrollieren einzelner Stückzahlen. Der alte Koffer oder Schrank wird einfach geleert, feucht ausgewischt und mit der kompletten neuen Füllung bestückt. So ist garantiert, dass das Erste-Hilfe-Material den neuesten Normen DIN EN entspricht, alle Fristen wieder für Jahre erfüllt sind und bei einem Notfall im Betrieb sofort und zuverlässig gehandelt werden kann.

DIN 13157, DIN 13169 & DIN 13164 Füllsortiment bei ESSKA

Bei ESSKA finden Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Fuhrparkverantwortliche passende Füllsortimente für Verbandskästen nach DIN 13157, DIN 13169 und DIN 13164. Das erleichtert die schnelle und normgerechte Beschaffung für Werkstatt, Baustelle, Betrieb und Fahrzeug. Wer ein Nachfüllset auswählt, kann gezielt die vorhandene Erste-Hilfe-Ausstattung ergänzen oder vollständig austauschen, ohne einen neuen Koffer anschaffen zu müssen. So lassen sich Vollständigkeit, Aktualität und ein rechtssicherer Zustand der Ausstattung mit wenig Aufwand sicherstellen.