Schüttgutbehälter BIG BAG

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Schüttgutbehälter und Big Bags kaufen – Die flexible Lösung für Transport und Lagerung

In der modernen Logistik, auf Baustellen und in der industriellen Fertigung sind effiziente Lösungen für den Transport und die Lagerung von rieselfähigen Materialien unverzichtbar. Schüttgutbehälter spielen hierbei eine zentrale Rolle. Während es starre Container aus Metall oder Kunststoff gibt, hat sich in den letzten Jahrzehnten vor allem eine flexible Variante durchgesetzt: der Big Bag (auch FIBC – Flexible Intermediate Bulk Container genannt).

Diese robusten Gewebesäcke bieten eine unschlagbare Kombination aus hoher Traglast, geringem Eigengewicht und kosteneffizienter Handhabung. Für Unternehmen aus dem Handwerk, der Industrie und der öffentlichen Hand stellen sie oft die wirtschaftlichste Methode dar, um Sand, Kies, Granulate, Abfälle oder Baustoffe sicher zu bewegen.

Was sind Big Bags und warum sind sie die idealen Schüttgutbehälter?

Ein Big Bag ist weit mehr als nur ein großer Sack. Es handelt sich um ein standardisiertes Industrieverpackungsmittel, das speziell für das Handling schwerer Lasten konzipiert wurde. Hergestellt werden diese flexiblen Schüttgutbehälter meist aus stabilem Polypropylen-Gewebe (PP-Gewebe). Dieses Material ist extrem reißfest und widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen, Feuchtigkeit und viele Chemikalien.

Die Vorteile gegenüber starren Behältern

Der entscheidende Vorteil von Big Bags gegenüber starren Containern oder Gitterboxen liegt in ihrer Flexibilität:

  1. Platzersparnis bei der Lagerung: Ein leerer Big Bag lässt sich auf ein Minimum seines Volumens zusammenfalten. Wo ein starrer Container viel Lagerfläche beansprucht, können hunderte leere Big Bags auf einer einzigen Palette gelagert werden. Dies spart enorme Lager- und Transportkosten, wenn die Behälter leer bewegt werden müssen.
  2. Geringes Eigengewicht: Ein Standard-Big Bag wiegt oft nur 1,5 bis 2,5 Kilogramm, kann aber problemlos 1000 kg bis 1500 kg Material aufnehmen. Dieses Verhältnis von Eigengewicht zu Nutzlast ist in der Logistik nahezu unerreicht.
  3. Vielseitigkeit: Ob feines Pulver, grober Bauschutt oder empfindliche Lebensmittel – durch verschiedene Beschichtungen und Einlagen (Inliner) lässt sich der Big Bag an fast jedes Schüttgut anpassen.
  4. Einfaches Handling: Ausgestattet mit stabilen Hebeschlaufen, können die Säcke problemlos mit Gabelstaplern, Kränen oder Frontladern angehoben und verladen werden. Es ist keine teure Spezialausrüstung notwendig.

Für Handwerksbetriebe, die Bauschutt entsorgen müssen, oder Industriebetriebe, die Rohstoffe in großen Mengen beziehen, ist der Big Bag daher oft die erste Wahl. Wenn Sie einen Big Bag kaufen, investieren Sie in eine Lösung, die Prozesskosten senkt und die Logistik vereinfacht.

Technische Eigenschaften und Ausführungen im Detail

Nicht jeder Big Bag ist gleich. Wer Schüttgutbehälter für professionelle Zwecke beschafft, muss die technischen Spezifikationen genau verstehen, um Sicherheitsrisiken und Materialverluste zu vermeiden. Die Unterschiede liegen oft im Detail der Konstruktion und der Materialbeschaffenheit.

Beschichtet vs. Unbeschichtet: Die Materialwahl

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Beschaffenheit des Gewebes.

  • Unbeschichtete Big Bags: Diese bestehen aus "atmungsaktivem" Gewebe. Sie sind ideal für Materialien, die Luftzirkulation benötigen oder bei denen Staubentwicklung kein kritisches Problem darstellt. Typische Anwendungen sind der Transport von Kies, Steinen, Holzscheiten oder grobem Bauschutt. Das Gewebe lässt Feuchtigkeit (wie Kondenswasser) entweichen, verhindert aber das Herausfallen des festen Inhalts.
  • Beschichtete Big Bags: Hier wird das PP-Gewebe mit einer zusätzlichen Folienschicht (Laminierung) versehen. Dies macht den Behälter staubdicht und schützt den Inhalt besser vor Feuchtigkeit von außen. Wenn Sie feinkörnige Materialien wie Zement, Mehl, feinen Sand oder chemische Pulver transportieren wollen, ist ein beschichteter Sack zwingend erforderlich. Ohne Beschichtung würde feines Pulver durch die Maschen des Gewebes rieseln ("dusting").

Konstruktionsarten: U-Panel und Rundgewebe

Die Stabilität des Sacks wird maßgeblich durch die Nähtechnik bestimmt:

  • U-Panel: Diese Bauweise besteht aus einem langen Gewebestück, das den Boden und zwei Seitenwände bildet (U-Form), an das zwei weitere Seitenwände angenäht werden. Dies sorgt für eine sehr gute Formstabilität und hohe Tragkraft.
  • Rundgewebe (Circular): Hier wird der Sack aus einem schlauchförmigen Gewebestück gefertigt, wodurch vertikale Nähte an den Seiten entfallen. Dies ist oft kostengünstiger in der Produktion und bietet eine hervorragende Stabilität für Standardanwendungen.

Befüllung und Entleerung

Die Effizienz im Arbeitsalltag hängt stark davon ab, wie schnell und sauber der Behälter befüllt und entleert werden kann. Hier gibt es verschiedene Systeme:

  • Oben offen (Open Top): Der Klassiker für Baustellen. Der Sack ist oben komplett offen und kann einfach mit einer Schaufel oder einem Bagger befüllt werden.
  • Schürze: Eine am oberen Rand angebrachte Gewebebahn, die nach der Befüllung zugebunden werden kann. Dies sichert das Ladungsgut vor dem Herausfallen und schützt vor Witterung.
  • Einfüllstutzen: Für die staubfreie Befüllung über Siloanlagen oder Rohre.
  • Geschlossener Boden: Für Einweganwendungen, bei denen der Sack aufgeschnitten oder ausgekippt wird (z.B. bei der Entsorgung).
  • Auslaufstutzen: Ermöglicht eine dosierte Entleerung des Materials am Boden. Dies ist ideal für die Landwirtschaft (z.B. Saatgut) oder die Produktion, wenn der Inhalt nicht auf einmal, sondern schrittweise entnommen werden soll.

Traglast und Sicherheitsfaktoren: Was hält ein Big Bag aus?

Beim Kauf von Big Bags stoßen Sie unweigerlich auf Begriffe wie SWL und SF. Diese Kennzahlen sind sicherheitsrelevant und müssen zwingend beachtet werden.

SWL (Safe Working Load)

Die SWL gibt die maximale Traglast an, für die der Schüttgutbehälter zugelassen ist. Die gängigsten Klassen sind:

  • 1000 kg: Der Standard für Baustoffe und mittelschwere Güter.
  • 1250 kg / 1500 kg: Für schwere Materialien wie Metallschrott oder nasse Erde.
  • 2000 kg: Für extrem schwere Lasten, erfordert besonders starkes Gewebe.

SF (Safety Factor)

Der Sicherheitsfaktor gibt an, wie viel mehr als die Nennlast der Sack im Bruchtest aushalten muss, bevor er versagt.

  • SF 5:1 (Einweg): Ein Sack mit SWL 1000 kg und SF 5:1 muss im Labor theoretisch 5000 kg halten, bevor er reißt. Er ist jedoch nur für die einmalige Befüllung und den einmaligen Transport zugelassen. Nach der Entleerung darf er nicht erneut verwendet werden. Dies ist der Standard für die meisten "Single Trip" Big Bags.
  • SF 6:1 (Mehrweg): Diese Säcke sind robuster konstruiert und für die mehrmalige Nutzung ("Multi Trip") zugelassen, sofern sie nicht beschädigt sind. Sie sind in der Anschaffung teurer, rechnen sich aber bei internen Kreisläufen.

Wichtig: Überschreiten Sie niemals die angegebene SWL. Ein Überladen gefährdet nicht nur die Ware, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeiter beim Heben und Transportieren.

Spezielle Einsatzgebiete: Asbest und Gefahrenstoffe

Ein besonders kritisches Thema ist die Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Stoffen. Hier reicht ein Standard-Schüttgutbehälter nicht aus. Der Gesetzgeber schreibt für Gefahrstoffe wie Asbest oder künstliche Mineralwolle (KMF) spezielle Verpackungen vor.

Asbest Big Bags

Wenn Sie asbesthaltige Platten oder Bauteile sanieren, müssen diese staubdicht verpackt werden. Asbest Big Bags (Plattensäcke) sind speziell gekennzeichnet (Warndruck mit dem Asbest-A-Logo) und meist beschichtet. Sie verhindern, dass krebserregende Fasern in die Umwelt gelangen.

Mineralwolle Big Bags

Dämmmaterialien wie Glaswolle oder Steinwolle sind voluminös und leicht, aber ihre Fasern können Reizungen verursachen und gelten teils als krebserregend. Spezielle KMF-Säcke (oft als PP-Gewebesäcke mit Warndruck "Mineralwolle") sind extra großvolumig, um die leichten Dämmstoffe aufzunehmen, und ebenfalls staubdicht beschichtet.

Achtung: Verwenden Sie für Gefahrstoffe niemals normale Bauschutt-Säcke. Bei Kontrollen drohen hohe Bußgelder, und Deponien verweigern die Annahme von falsch verpacktem Sondermüll.

Die richtige Größe wählen und Volumen berechnen

Eine der häufigsten Fragen von Käufern ist: "Welche Maße brauche ich für 1000 kg?" Die Antwort hängt nicht vom Sack ab, sondern von der Dichte Ihres Schüttguts.

Ein Big Bag hat ein bestimmtes Volumen, meist angegeben in Kubikmetern (m³). Die Standardmaße sind oft:

  • 90x90x90 cm: Ergibt ca. 0,73 m³ Volumen.
  • 90x90x110 cm: Ergibt ca. 0,9 m³ Volumen.

Das Zusammenspiel von Dichte und Volumen

Um den richtigen Big Bag kaufen zu können, müssen Sie das spezifische Gewicht Ihres Materials kennen:

  1. Schwere Materialien (Sand, Kies, Beton): Diese haben eine hohe Dichte (ca. 1,5 bis 2,0 Tonnen pro m³). Ein kleinerer Sack (90x90x90 cm) ist hier oft besser, da er bei voller Befüllung bereits die 1000 kg oder 1500 kg Traglast erreicht. Ein zu großer Sack wäre bei voller Befüllung zu schwer für die Hebeschlaufen (Überlastung).
  2. Leichte Materialien (Holzhackschnitzel, Kunststoffgranulat, Getreide): Diese haben eine geringe Dichte (oft unter 0,8 Tonnen pro m³). Hier benötigen Sie große, hohe Säcke (z.B. 90x90x160 cm oder höher), um das zulässige Gewicht von 1000 kg überhaupt auszunutzen.

Faustregel:

  • Schweres Gut = Kleinerer, kompakter Sack.
  • Leichtes Gut = Hoher, voluminöser Sack.

Wenn Sie unsicher sind, wie viel m3 ist ein Big Bag für Ihr Projekt fasst: Rechnen Sie Länge x Breite x Höhe (in Metern). Ein Sack mit den Maßen 0,9m x 0,9m x 1,1m hat ein rechnerisches Volumen von 0,891 m³. Beachten Sie jedoch, dass sich der Sack beim Befüllen ausbaucht und eher eine zylindrische Form annimmt, wodurch das tatsächliche Füllvolumen oft etwas höher ist als das rechnerische Kastenvolumen.

Praktische Tipps für Lagerung und Handling

Damit Ihre Schüttgutbehälter sicher und langlebig bleiben, ist der richtige Umgang entscheidend.

UV-Beständigkeit und Lagerung

Polypropylen (PP) reagiert empfindlich auf UV-Strahlung. Wird ein ungeschützter Big Bag wochenlang der prallen Sonne ausgesetzt, wird das Gewebe spröde und verliert massiv an Tragkraft. Standard-Säcke haben meist eine UV-Stabilisierung (oft 150 kly), die sie für eine begrenzte Zeit schützen.

  • Tipp: Lagern Sie gefüllte oder leere Säcke möglichst unter einem Dach oder decken Sie sie mit einer Plane ab, wenn sie länger draußen stehen müssen. Schwarze Big Bags sind oft etwas UV-beständiger als weiße, da der Rußanteil im Farbstoff schützt.

Richtiges Anheben

Nutzen Sie immer alle vier Hebeschlaufen gleichzeitig. Wenn Sie einen gefüllten Sack nur an einer oder zwei Schlaufen anheben, reißt das Gewebe oder die Schlaufe ab. Die Last muss gleichmäßig verteilt sein. Fahren Sie mit den Gabelzinken des Staplers vorsichtig in die Schlaufen und achten Sie darauf, dass keine scharfen Kanten am Gabelstapler das Gewebe beschädigen.

Ladungssicherung

Beim Straßentransport auf LKWs oder Anhängern gilt ein gefüllter Big Bag als Ladung, die gesichert werden muss. Da sich das Schüttgut im Sack bewegen kann ("Setzen" der Ladung), ist Formschluss (lückenloses Laden an die Bordwand) oft die beste Sicherungsmethode. Niederzurren ist bei weichen Big Bags schwierig, da die Vorspannkraft verloren geht, wenn das Material nachgibt. Hier helfen spezielle Kopf-Lashing-Systeme oder der Transport in Gitterboxen.

Kostenfaktoren: Was kostet ein Big Bag?

Die Preise für Big Bags variieren stark je nach Ausführung, Abnahmemenge und Marktlage (Rohstoffpreise für Polypropylen).

  • Standard-Einweg-Säcke (90x90x90, offen/geschlossen): Diese sind oft sehr günstig und im Online-Handel schon für niedrige einstellige Euro-Beträge pro Stück zu haben, insbesondere wenn man sie in Gebinden (z.B. 10 oder 50 Stück) kauft.
  • Spezialsäcke (Asbest, beschichtet, Auslaufstutzen): Diese Varianten sind aufgrund der aufwendigeren Produktion teurer. Ein Sack mit Ein- und Auslaufstutzen kostet deutlich mehr als ein oben offener Sack.
  • Mengenrabatte: Da Big Bags typische Verbrauchsgüter sind, lohnt sich fast immer der Kauf größerer Mengen. Der Einzelpreis sinkt bei Palettenabnahme (oft ca. 200-500 Stück pro Palette) drastisch.

Die Frage "Wie viel kostet ein leerer Big Bag?" lässt sich also nicht pauschal mit einer Zahl beantworten, sondern hängt von Ihren Anforderungen an Sicherheit (SF), Traglast (SWL) und Ausstattung (Schürze, Stutzen) ab. Im Vergleich zu Stahlcontainern oder Kunststoffboxen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch unschlagbar günstig.

Checkliste für den Kauf: So finden Sie den richtigen Schüttgutbehälter

Bevor Sie eine Bestellung aufgeben, gehen Sie diese Punkte durch, um Fehlkäufe zu vermeiden:

  1. Art des Schüttguts: Ist es staubig (beschichtet nötig), scharfkantig (höhere Grammatur nötig) oder ein Gefahrstoff (Asbest/KMF-Sack nötig)?
  2. Gewicht des Materials: Wie schwer ist ein Kubikmeter Ihres Materials? Wählen Sie die Traglast (SWL 1000kg, 1500kg) entsprechend.
  3. Handling-Prozess: Wie wird befüllt? (Bagger = offen; Silo = Einfüllstutzen). Wie wird entleert? (Aufschneiden = geschlossener Boden; Dosieren = Auslaufstutzen).
  4. Lagerbedingungen: Steht der Sack lange draußen? Benötigen Sie erhöhten UV-Schutz?
  5. Anwendungshäufigkeit: Reicht ein Einweg-Sack (SF 5:1) oder planen Sie ein Mehrweg-System (SF 6:1)?

Fazit: Flexibilität als Erfolgsfaktor

Schüttgutbehälter aus flexiblem Gewebe haben die Logistik revolutioniert. Sie machen den Transport von Baustoffen, Abfällen und Industriegütern effizienter, sicherer und kostengünstiger. Ob für das kleine Handwerksunternehmen, das Bauschutt entsorgen muss, oder den Industriebetrieb, der Rohstoffe lagert – der Big Bag ist die universelle Lösung.

Durch die Wahl der richtigen Spezifikationen – von der Beschichtung bis zum Auslaufstutzen – können Sie den Behälter perfekt an Ihre Prozesse anpassen. Nutzen Sie die Möglichkeit, online Preise zu vergleichen und achten Sie auf zertifizierte Qualität, um Sicherheit für Ihre Mitarbeiter und Ihre Produkte zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Big Bags mehrmals verwenden?

Das hängt vom Sicherheitsfaktor (SF) ab. Säcke mit SF 5:1 sind reine Einwegbehälter und dürfen aus Sicherheitsgründen nicht wiederbefüllt werden, da das Gewebe beim ersten Gebrauch ermüdet. Säcke mit der Kennzeichnung SF 6:1 sind Mehrwegbehälter und dürfen nach Prüfung auf Schäden erneut verwendet werden.

Wie entsorge ich leere Big Bags?

Da Big Bags aus Polypropylen (PP) bestehen, sind sie prinzipiell gut recycelbar. Sortenreine, saubere Säcke können dem Kunststoffrecycling zugeführt werden. Stark verschmutzte Säcke oder solche, die Gefahrstoffe enthielten, müssen oft thermisch verwertet (verbrannt) oder als Sondermüll entsorgt werden.

Was darf nicht in einen normalen Big Bag?

Heiße Materialien (z.B. heiße Asche) dürfen nicht eingefüllt werden, da der Kunststoff schmelzen kann. Auch Flüssigkeiten sind für Standard-Big Bags ungeeignet, da diese ausbeulen und instabil werden würden (hierfür gibt es spezielle "Q-Bags" mit Innenversteifung). Scharfkantige Gegenstände wie große Metallteile oder grober Glasschutt können das Gewebe zerschneiden; hier sollte man vorsichtig sein oder stärkere Gewebegrammaturen wählen.

Gibt es wasserdichte Big Bags?

Ein Standard-Big Bag ist nicht wasserdicht, sondern nur gewebt. Auch beschichtete Säcke sind "nur" staubdicht und spritzwassergeschützt, aber nicht 100% wasserdicht bei Staunässe, da Wasser durch die Nähte eindringen kann. Für absoluten Nässeschutz benötigt man Big Bags mit einem speziellen Inliner (Innenbeutel aus PE-Folie), der oft verschweißt ist.

BigBag bei ESSKA

ESSKA bietet eine große Auswahl an Big Bags und Schüttgutbehältern für Industrie, Bau und Handwerk – von Standardmodellen bis zu Spezialvarianten mit Beschichtung, Einfüll- oder Auslaufstutzen. Alle Behälter erfüllen hohe Qualitätsstandards sowie Kennzeichnungen zu Traglast, Sicherheitsfaktor und Volumen. Einfache Online-Bestellung, schnelle Lieferung und Mengenrabatte sorgen für ein effizientes Einkaufserlebnis. Das ESSKA-Team berät Sie gern bei technischen Fragen und Auswahl.