Schraubrohrschellen

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Sichern Sie Rohrleitungen mit Schraubrohrschellen in verschiedenen Größen und Materialien. Ideal für Handwerk, Industrie und Auftraggeber – normgerecht.
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Schraubrohrschellen für Handwerk und Industrie

Ob im professionellen Anlagenbau, in der öffentlichen Infrastruktur oder bei der täglichen Arbeit im SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima) – die sichere und fachgerechte Befestigung von Rohrleitungen ist ein absolut kritisches Element jedes Bauprojekts. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Schraubrohrschelle. Sie sorgt nicht nur dafür, dass Rohre fest an Wand oder Decke sitzen, sondern übernimmt auch Aufgaben wie den Schallschutz, die Aufnahme von thermischen Längenänderungen und die sichere Abtragung von enormen Gewichten.

Was zeichnet eine Schraubrohrschelle aus?

Eine Schraubrohrschelle ist ein Befestigungselement, das speziell dafür entwickelt wurde, Rohre sicher an Wänden, Decken oder Schienensystemen zu fixieren. Im Gegensatz zu einfachen Klippschellen oder Einflügelschellen ist die klassische Schraubrohrschelle in der Regel zweiteilig aufgebaut. Die beiden Halbschalen umschließen das Rohrleitungssystem vollständig und werden durch eine oder zwei seitliche Verschlussschrauben fest zusammengezogen.

Dieses Konstruktionsprinzip bietet entscheidende Vorteile für die Befestigungstechnik in der Industrie und im Handwerk:

  • Höchste Haltekraft: Durch die beidseitige Verschraubung wird die Klemmkraft gleichmäßig auf das Rohr übertragen.
  • Anpassbarkeit: Die Verschlussschrauben (oft mit Kombi-Kreuzschlitz für eine einfache Montage ausgestattet) erlauben es, das Rohr leicht zu justieren, bevor die Schelle endgültig fixiert wird.
  • Vielseitigkeit: Sie können in Kombination mit Gewindestangen, Stockschrauben oder direkt an Montageschienen befestigt werden. Eine aufgeschweißte Anschlussmutter dient dabei als Verbindungspunkt.

Je nach Anwendungsbereich – ob Trinkwasserleitung, Abwasserrohr, Sprinklersystem oder schwere Industrieleitung – müssen Schraubrohrschellen jedoch völlig unterschiedliche technische Daten aufweisen. Die Wahl der richtigen Variante ist daher essenziell für die Langlebigkeit und Sicherheit der gesamten Installation.

Standard vs. Schwere Ausführung: Die richtige Traglast wählen

Der erste und wichtigste Entscheidungsschritt beim Kauf von Schraubrohrschellen ist die Bewertung der auftretenden Lasten. Rohrleitungen transportieren Medien wie Wasser, Gase oder schwere industrielle Flüssigkeiten. Zusammen mit dem Eigengewicht des Rohres (beispielsweise schwere Gussrohre oder dickwandige Stahlrohre) entstehen enorme Kräfte, die sicher in das Bauwerk abgeleitet werden müssen.

Die Standard-Schraubrohrschelle

Für die klassische Hausinstallation, wie etwa die Befestigung von Kupferrohren, Mehrschichtverbundrohren oder leichten Kunststoffrohren im Sanitär- und Heizungsbereich, ist die Standard-Schraubrohrschelle völlig ausreichend.

Diese Schellen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Materialstärke: Das Stahlband ist in der Regel zwischen 1,2 mm und 2,0 mm stark.
  • Verschlusssystem: Oftmals verfügen sie über einen Schnellverschluss auf der einen Seite und eine Verschlussschraube auf der anderen Seite. Dies ermöglicht dem Monteur eine einfache Montage mit nur einer Hand.
  • Traglast: Ausgelegt für leichte bis mittlere Lasten. Perfekt für Trinkwasser-, Heizungs- und Standard-Lüftungsleitungen.

Schraubrohrschellen schwere Ausführung

Sobald Sie den Bereich der normalen Gebäudeausrüstung verlassen und in den Industrie- und Anlagenbau wechseln, stoßen Standardprodukte an ihre Grenzen. Hier kommt die Schraubrohrschellen schwere Ausführung ins Spiel.

Diese hochbelastbaren Schellen sind für extreme Einsatzbedingungen konzipiert. Sie werden als Rohrleitungsfestpunkt oder bei Installationen mit massiven Rohrdurchmessern eingesetzt.

Typische Eigenschaften der schweren Ausführung:

  • Massives Material: Die Banddicke beginnt hier oft bei 2,5 mm, 3,0 mm oder sogar 5,0 mm. Das Band selbst ist deutlich breiter, um das Gewicht über eine größere Fläche auf das Rohr zu verteilen und punktuelle Belastungen zu minimieren.
  • Verschlusstechnik: Beide Seiten werden mit massiven Sechskantschrauben und Muttern verschraubt. Schnellverschlüsse sucht man hier vergebens, da sie den extremen Zugkräften nicht standhalten würden.
  • Anschlussmutter: Anstelle eines einfachen M8-Gewindes finden sich hier aufgeschweißte Kombimuttern in M10/M12 oder sogar M16 sowie dicke 1/2-Zoll-Gewindeanschlüsse für die Montage an extrem stabilen Konsolen.
  • Einsatzgebiete: Befestigung von Sprinklerrohrleitungen, Kaltwasser-Zuleitungen in großen Nennweiten, Dampfleitungen in der Industrie, schwere Guss-Abwasserrohre sowie Leitungen im Schiffbau.

Wenn Sie vor der Wahl stehen, berechnen Sie stets das Betriebsgewicht der Leitung (Rohrgewicht + Isolierung + Gewicht des zu transportierenden Mediums bei kompletter Füllung) und gleichen Sie dies mit den zugelassenen Zuglasten (in kN) in den technischen Daten des Herstellers ab.

Material und Korrosionsschutz: Verzinkt oder Edelstahl?

Das Material der Schraubrohrschelle entscheidet darüber, wie lange die Installation unter spezifischen Umgebungsbedingungen sicher hält. Rostbildung ist nicht nur ein optischer Mangel, sondern ein massives Sicherheitsrisiko, das zum Absturz von Rohrleitungen führen kann.

Schraubrohrschellen aus verzinktem Stahl

Die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Variante im Innenbereich ist die Schraubrohrschelle aus Stahl verzinkt (galvanisch verzinkt).

Durch die galvanische Verzinkung erhält der Stahl einen grundlegenden Schutz gegen Korrosion. Diese Schellen sind äußerst wirtschaftlich und bieten eine hervorragende mechanische Festigkeit.

  • Ideal für: Trockene Innenräume, normale Sanitär- und Heizungsinstallationen, abgehängte Decken in Bürogebäuden und Kellerräume ohne extreme Feuchtigkeit.
  • Grenzen: Bei dauerhafter Nässe, im ungeschützten Außenbereich oder in chemisch belasteten Umgebungen zersetzt sich die Zinkschicht nach und nach, was zur Rostbildung am Grundstahl führt.

Die Schraubrohrschelle Edelstahl (V2A und V4A)

Für anspruchsvolle Umgebungen ist die Schraubrohrschelle Edelstahl die einzig richtige Wahl. Hier wird grundsätzlich zwischen zwei Güteklassen unterschieden, die Sie beim Kauf strikt beachten müssen:

Edelstahl V2A (Werkstoffnummer 1.4301 / AISI 304): Diese Schellen sind hochgradig beständig gegen Feuchtigkeit und Nässe.

  • Einsatzgebiete: Außenbereiche, Feuchträume (gewerbliche Küchen, Waschräume), Anlagen in der Lebensmittelindustrie oder der Trinkwasserversorgung, bei denen Hygiene eine wichtige Rolle spielt.

Edelstahl V4A (Werkstoffnummer 1.4404 / AISI 316L): Durch die zusätzliche Legierung mit Molybdän ist V4A-Edelstahl noch widerstandsfähiger, insbesondere gegen Chloride und Säuren.

  • Einsatzgebiete: Chemische Industrie, Kläranlagen, Schwimmbäder (hoher Chlorgehalt in der Luft), Tunnelbau, landwirtschaftliche Ställe (Ammoniakbelastung) und küstennahe Installationen (Salzwasserluft).

Die anfänglich höheren Anschaffungskosten für eine Edelstahl Schraubrohrschelle amortisieren sich bei industriellen und öffentlichen Projekten schnell durch die enorme Langlebigkeit und die Vermeidung teurer Wartungs- oder Austauscharbeiten aufgrund von Korrosionsschäden.

Schallschutz nach DIN 4109: Mit oder ohne Gummieinlage?

Ein weiteres zentrales Auswahlkriterium ist die Frage, ob die Schraubrohrschelle mit einer Schallschutzeinlage ausgestattet sein muss.

Schraubrohrschellen mit EPDM-Schallschutzeinlage

In fast allen bewohnten Gebäuden (Wohnungsbau, Büros, Krankenhäuser, Hotels) ist der Schallschutz von essenzieller Bedeutung und gesetzlich über die DIN 4109 ("Schallschutz im Hochbau") geregelt.

Wenn Wasser durch Leitungen strömt oder Pumpen Vibrationen erzeugen, überträgt sich dieser Körperschall über das Rohr auf die Schelle und von dort in das Mauerwerk. Die Folge sind störende Fließ- und Brummgeräusche in angrenzenden Räumen.

Um dies zu verhindern, werden Schellen mit einer EPDM-Gummieinlage verwendet.

  • Schallentkopplung: Die Einlage entkoppelt das Rohr akustisch vom Baukörper und reduziert den Lärmpegel oft um bis zu 18 dB(A).
  • Thermisches Arbeiten: Die Gummieinlage erlaubt es dem Rohr zudem, sich bei Temperaturschwankungen (z. B. bei Heizungs- oder Warmwasserleitungen) minimal und geräuschlos auszudehnen, ohne dass Knackgeräusche entstehen.
  • Temperaturbeständigkeit: Hochwertiges EPDM ist meist temperaturbeständig von ca. -40 °C bis +110 °C. Für noch höhere Temperaturen (z. B. Solaranlagen) gibt es spezielle Silikoneinlagen, die bis über 200 °C aushalten.

Schraubrohrschellen ohne Einlage

Schellen ohne Gummieinlage werden dort eingesetzt, wo Schallschutz keine Rolle spielt oder technische Gründe gegen Gummi sprechen.

  • Rohrleitungsfestpunkte: Wenn eine Leitung absolut starr fixiert werden muss und nicht in der Schelle gleiten darf, wird auf die Einlage verzichtet. Die Rohrschelle greift dann direkt auf das Rohr (oft unter Verwendung von Schweißpratzen).
  • Industrie: Bei reinen Industrieanlagen, in denen der Geräuschpegel durch Maschinen ohnehin hoch ist, oder bei extremen Temperaturen, bei denen Gummi oder Silikon schmelzen würden.

Gewinde und Anschluss: Von der Schraubrohrschelle M6 bis zu schweren Gewinden

Wie wird die Schraubrohrschelle an der Wand befestigt? Das geschieht über die auf die Schelle aufgeschweißte Anschlussmutter. Die Wahl des richtigen Gewindes hängt vom Durchmesser der Rohrleitung und dem zu tragenden Gewicht ab.

Die Schraubrohrschelle M6

Die Schraubrohrschelle M6 stellt die kleinste gängige Variante dar. Das Gewinde M6 (metrisches ISO-Gewinde mit 6 mm Durchmesser) ist für sehr leichte Befestigungsaufgaben vorgesehen.

  • Anwendung: Diese Schellen finden häufig Anwendung bei der Verlegung von dünnen Elektroleerohren, leichten Pneumatikschläuchen oder Kupferröhrchen mit sehr kleinen Durchmessern.
  • Vorteil: Sie sind kompakt, platzsparend und lassen sich mit dünnen M6-Stockschrauben unauffällig montieren. Für wasserführende Leitungen im normalen Sanitärbereich sind sie jedoch meist zu schwach dimensioniert.

Das Kombigewinde M8/M10

Das absolute Standardmaß für die klassische Gebäudeinstallation ist die Anschlussmutter mit M8/M10 Stufengewinde.

  • Flexibilität: Diese Mutter besitzt zwei Gewindegänge. Zuerst packt ein M8-Gewinde. Schraubt man eine M10-Gewindestange ein, greift diese etwas tiefer im M10-Bereich. Dies bietet Handwerkern auf der Baustelle maximale Flexibilität, da sie sowohl M8- als auch M10-Befestigungsmaterialien verwenden können, ohne verschiedene Schellentypen vorhalten zu müssen.

M12, M16 und Zollgewinde (1/2", 3/4")

Sobald wir wieder in den Bereich der "Schraubrohrschellen schwere Ausführung" kommen, reichen M8 oder M10 nicht mehr aus, um die Scherkräfte aufzunehmen. Hier kommen massive Anschlussmuttern mit M12 oder M16 Gewinden zum Einsatz.

Im Anlagenbau und bei der Befestigung an Montageschienen mittels Gewinderohren finden zudem Rohrgewinde (wie 1/2 Zoll) häufige Anwendung, da sie eine extrem biegesteife Verbindung zwischen Bauwerk und Schelle herstellen.

Den passenden Rohrdurchmesser bestimmen

Ein häufiger Fehler beim Kauf ist die falsche Dimensionierung der Rohrschelle. Eine zu große Schelle hält das Rohr nicht fest, es vibriert und klappert. Eine zu kleine Schelle lässt sich nicht schließen oder quetscht das Rohr, was bei Kunststoffrohren zu Rissen führen kann.

So ermitteln Sie die richtige Größe:

  1. Außendurchmesser messen: Maßgeblich ist immer der genaue Außendurchmesser des Rohres in Millimetern (mm).
  2. Spannbereich beachten: Schraubrohrschellen haben einen sogenannten Spannbereich (z. B. 101-106 mm oder 60-64 mm). Der Außendurchmesser Ihres Rohres muss exakt in diesem Fenster liegen.
  3. Isolierung einplanen: Sollen Kälteleitungen befestigt werden, wird die Schelle oft außerhalb der Isolierung angebracht, um Kondenswasserbildung (Kältebrücken) am Gewinde zu vermeiden. Alternativ kommen Kälteschellen zum Einsatz. Messen Sie in diesem Fall den Durchmesser inklusive des Isolationsmaterials.
  4. Zoll vs. Millimeter: Viele Stahlrohre werden in Zoll angegeben (z. B. 1" oder 2"). Achten Sie bei der Bestellung auf Umrechnungstabellen (ein 1-Zoll-Gewinderohr hat beispielsweise einen Außendurchmesser von ca. 33,7 mm). Gute Artikelbeschreibungen geben beide Werte an.

Fachgerechte Montage von Schraubrohrschellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Selbst die beste Edelstahl Schraubrohrschelle nützt nichts, wenn sie nicht fachgerecht montiert wird. Ein sicherer Halt erfordert eine methodische Vorgehensweise.

Schritt 1: Befestigungspunkt vorbereiten Messen Sie die Trasse der Rohrleitung exakt ein. Achten Sie auf den korrekten Abstand der Schellen zueinander. Als Faustregel gilt: Je schwerer und dünner das Rohr, desto enger müssen die Schellenabstände gewählt werden. Bohren Sie das Loch und setzen Sie einen für den Baustoff (Beton, Mauerwerk, Gipskarton) zugelassenen Dübel.

Schritt 2: Gewindestange oder Stockschraube setzen Schrauben Sie die Stockschraube in den Dübel oder befestigen Sie die Gewindestange sicher an der Deckenkonsole bzw. der Montageschiene. Achten Sie darauf, dass das Gewinde exakt senkrecht (oder waagerecht) ausgerichtet ist, um Verspannungen zu vermeiden.

Schritt 3: Untere Halbschale anbringen Öffnen Sie die zweiteilige Schelle. Schrauben Sie zunächst nur die untere Halbschale (die mit der Anschlussmutter) auf die Gewindestange. Kontern Sie die Schelle bei Bedarf mit einer flachen Sechskantmutter, um ein späteres Mitdrehen zu verhindern.

Schritt 4: Rohrleitung einlegen Legen Sie nun das Rohr vorsichtig in die untere Halbschale ein. Kontrollieren Sie den korrekten Verlauf und das notwendige Gefälle der Leitung (z. B. bei Abwasserrohren).

Schritt 5: Obere Halbschale aufsetzen und verschrauben Setzen Sie das Oberteil der Schelle auf. Führen Sie die Verschlussschrauben ein. Hier zeigt sich der Vorteil von Schrauben mit Kombi-Kreuzschlitz, da diese sowohl mit einem Schlitzschraubendreher als auch mit einem Kreuzschlitz-Aufsatz zügig eingedreht werden können.

Schritt 6: Gleichmäßiges Anziehen Ziehen Sie die Schrauben abwechselnd und gleichmäßig an. Bei Schellen mit EPDM-Einlage darf die Schraube nur so fest angezogen werden, dass das Gummi leicht komprimiert wird und das Rohr fest umschließt. Ein Überdrehen quetscht das Gummi heraus und ruiniert die schallisolierende Wirkung. Bei einer schwere Ausführung für Festpunkte müssen die massiven Sechskantschrauben mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment angezogen werden.

FAQ: Häufige Fragen zu Rohrleitungsbefestigungen

Wie müssen Rohrleitungen grundsätzlich befestigt werden? Rohrleitungen müssen so befestigt werden, dass sie Eigengewicht, Medieninhalt und dynamische Kräfte (wie Druckstöße) sicher aufnehmen können. Sie dürfen weder durchhängen noch dürfen ihre thermischen Längenänderungen durch zu starre Befestigungen (ohne entsprechende Kompensatoren oder Gleitschellen) zu Rissen in der Rohrleitung oder im Mauerwerk führen. Die Befestigung muss zudem den Brandschutz- und Schallschutzrichtlinien (DIN 4109) entsprechen.

Welche Alternativen gibt es zu Schraubrohrschellen? Abhängig vom Einsatzgebiet gibt es verschiedene Alternativen. Für leichte Kabel- und Kunststoffrohre werden oft einfache Kunststoff-Klippschellen genutzt. In der Kältetechnik verwendet man Kälterohrschellen (mit integriertem PUR-Hartschaumkern zur Vermeidung von Tauwasser). Für sehr schnelle Montagen bei leichten Lasten gibt es Einflügelschellen oder Gelenkrohrschellen, die nur eine Verschlussschraube benötigen. Wenn Rohre sich stark ausdehnen, kommen spezielle Gleitschellen zum Einsatz.

Warum wird Edelstahl V4A gegenüber V2A bevorzugt? Während V2A (1.4301) für allgemeine Feuchträume und Außenbereiche hervorragend geeignet ist, fehlt ihm die Beständigkeit gegen bestimmte Chemikalien. V4A (1.4404) enthält zusätzlich Molybdän, was den Stahl resistent gegen Chloride (Schwimmbadwasser, Streusalz) und viele Säuren macht. In hochkorrosiven Umgebungen ist V4A zwingend erforderlich, um Sicherheit zu gewährleisten.

Schraubrohrschellen: Qualität und Passgenauigkeit zahlen sich aus

Die Wahl der richtigen Schraubrohrschelle ist keine Nebensächlichkeit, sondern eine technische Notwendigkeit. Egal, ob Sie eine einfache Schraubrohrschelle M6 für leichte Installationsarbeiten, eine korrosionsbeständige Schraubrohrschelle Edelstahl für den Außeneinsatz oder massive Schraubrohrschellen schwere Ausführung für den industriellen Anlagenbau benötigen – die Beachtung von Traglasten, Materialeigenschaften und DIN-Vorgaben (wie der DIN 4109 für den Schallschutz) ist entscheidend.

Achten Sie beim Kauf stets auf die genauen technischen Daten. Prüfen Sie den Außendurchmesser Ihrer Rohre millimetergenau, entscheiden Sie sich für das passende Anschlussgewinde (M8/M10 für Standard, M12+ für schwere Lasten) und wählen Sie das Material (Stahl verzinkt oder Edelstahl) passend zu den klimatischen Bedingungen des Montageortes. Eine sorgfältige Auswahl und eine einfache Montage durch durchdachte Details wie den Kombi-Kreuzschlitz gewährleisten, dass Ihre Rohrsysteme über Jahrzehnte hinweg sicher, geräuschlos und wartungsfrei ihren Dienst verrichten.

Schraubrohrschelle bei ESSKA

ESSKA bietet ein breites Sortiment an Schraubrohrschellen für zahlreiche Einsatzbereiche im Handwerk und der Industrie. Im Sortiment finden Sie sowohl Standard- als auch schwere Ausführungen, verzinkte Varianten sowie hochwertige Edelstahl-Versionen (V2A, V4A), um bestmöglich auf Ihre Anforderungen hinsichtlich Traglast und Korrosionsschutz einzugehen. Neben Modellen mit und ohne Schallschutzeinlage sind sämtliche gängigen Anschlussgewinde (z. B. M6, M8/M10, M12) und umfangreiche Spannbereiche ab Lager verfügbar. Alle Produkte entsprechen den relevanten DIN-Normen und werden mit präzisen technischen Daten wie Materialstärke, zugelassene Zuglasten und empfohlenem Anwendungsgebiet angeboten. Profitieren Sie bei ESSKA von kompetenter Beratung, schneller Lieferung und normgerechter Qualität, damit Ihre Rohrleitungen sicher, langlebig und nach aktuellem Stand der Technik montiert sind.